Beschreibung

Sie haben einen Führerschein 

  • der Bundeswehr,
  • des Bundesgrenzschutzes beziehungsweise der Bundespolizei
  • oder der Polizei.

Führerscheine von Behörden und Bundeswehr berechtigen nur zum Führen von Dienstfahrzeugen. Die Führerscheine gelten nur für die Dauer Ihres Dienstverhältnisses. Nachdem Sie Ihr Dienstverhältnis beendet haben, wird Ihr Behördenführerschein eingezogen. 

Sie können aber die Umschreibung in einen zivilen Führerschein beantragen.

Benötigt werden

  • Personalausweis

  • Behördenführerschein oder Bescheinigung der Behörde über den früheren Besitz

    Diese Bescheinigung erhalten Sie auf Antrag bei Ihrer früheren Dienststelle

  • Ein aktuelles biometrisches Passfoto

    Die Regelungen des biometrischen Passfotos sind in einer Foto-Mustertafel ausführlich erläutert. Die Vorlage eines Lichtbildes in digitaler Form ist nicht möglich.

Weitere eventuell erforderliche Unterlagen

Möchten Sie Ihre Behördenfahrerlaubnis der Klassen C, C1, D oder D1, also Lastkraftwagen oder Busse, umschreiben lassen? Liegt das Erteilungsdatum oder das letzte Verlängerungsdatum Ihrer Behördenfahrerlaubnis mehr als fünf Jahr zurück? Dann benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • Ärztliche oder augenärztliche Untersuchung des Sehvermögens
    Zum Nachweis der ausreichenden Sehleistung benötigen Sie eine ärztliche oder augenärztliche Bescheinigung nach einem amtlichen Muster (Anlage 6 Nummer 2.1 der Fahrerlaubnisverordnung). Eine ausgestellte ärztliche Bescheinigung ist zwei Jahre gültig.
  • Ärztliche Eignungsbescheinigung auf amtlichem Vordruck
    Sie können diese Untersuchung von einer Ärtzin oder einem Arzt Ihrer Wahl durchführen lassen. In der Regel verfügen die Ärztinnen und Ärzte über die vorgeschriebenen amtlichen Untersuchungsvordrucke. Sollte Ihre Ärztin oder Ihr Arzt nicht über den notwendigen amtlichen Vordruck verfügen, kann er sich an die Ärztekammer wenden. Bei Antragstellung darf die ärztliche Eignungsbescheinigung nicht älter als ein Jahr sein.
  • Leistungspsychologisches Gutachten
    Dieses Gutachten wird nur bei der Umschreibung einer Fahrerlaubnis der Bus-Klassen D oder D1 benötigt. Die leistungspsychologische Untersuchung beinhaltet eine Überprüfung von Reaktionsfähigkeit, Orientierungsleistung, Konzentrationsfähigkeit und ähnlichem. Der Test kann nur von bestimmten Instituten durchgeführt werden, die über die entsprechenden Apparaturen verfügen. An welches Institut Sie sich wenden können, erfragen Sie am besten bei Unternehmen, die in der Personenbeförderung tätig sind: Taxi- und Mietwagenunternehmen, Busunternehmen und Hilfsorganisationen im Krankentransport.

Wichtiger Hinweis zum EU-Kartenführerschein

Vorsprache

Eine persönliche Vorsprache ist erforderlich.

Dazu können Sie ein Kundenzentrum Ihrer Wahl in Köln aufsuchen.

Gebühren

42,60 Euro bis 43,40 Euro in der Probezeit.

Die Gebühren können Sie bar oder mit der EC-Karte und PIN-Nummer bezahlen.

Rechtliche Voraussetzungen

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