Beschreibung

Die Art der Besteuerung ergibt sich aus der Art und der Durchführung der Veranstaltung. Sie wird nach dem Entgelt, Spielumsatz oder als Pauschsteuer erhoben. Alle in § 2 der Satzung der Stadt Köln über die Erhebung einer Steuer auf Vergnügungen besonderer Art vom 16. Dezember 2005 aufgeführten Veranstaltungen sind grundsätzlich spätestens drei Werktage vor Beginn anzuzeigen. Zur Anmeldung ist die Veranstalterin oder der Veranstalter verpflichtet. Dazu zählen neben dem eigentlichen Veranstaltenden sowie der Eigentümerin oder dem Eigentümer unter bestimmten Umständen auch die Inhaberin oder der Inhaber der Räume oder Grundstücke, in oder auf denen die Veranstaltung stattfindet.

Steuer nach Entgelt

Eine Steuer auf der Grundlage des erhobenen Entgelts wird bei Filmveranstaltungen in Kinos und Filmkabinen (für Filme, die nicht gemäß § 14 Absatz 2 oder 7 des Jugendschutzgesetzes gekennzeichnet sind) erhoben.

Steuersätze seit 1. Mai 2004:

20 vom Hundert des Entgelts (abzüglich hierin enthaltener Beträge für Speisen und Getränke oder sonstige Zugaben nach den in Betrieben vergleichbarer Art üblichen Sätzen, höchstens jedoch bis zur Hälfte des für die Teilnahme an der Filmvorführung zu entrichtenden Entgelts).

Pauschsteuer

Pauschsteuer (nach Raumgröße und Öffnungszeiten), Steuersätze seit 1. Januar 2006

Tanzveranstaltungen:

je angefangene 10 m² = 2,50 Euro

Striptease, Peepshows und Tabledances sowie Darbietungen ähnlicher Art:

je angefangene 10 m² = 3,00 Euro

Spielclubs und ähnliche Einrichtungen:

je angefangene 10 m² = 32,00 Euro

die gezielte Einräumung der Gelegenheit zu sexuellen Vergnügungen in Bars, Saunaclubs, FKK-Clubs und Swingerclubs sowie ähnlichen Einrichtungen:

je angefangene 10 m² = 3,00 Euro

Sex- und Erotikmessen:

je angefangene 10 m² = 3,00 Euro

Pauschsteuer (nach Raumeinheit)

Das Angebot sexueller Handlungen gegen Entgelt zum Beispiel in Beherbergungsbetrieben, Privatwohnungen, Wohnwagen und Kraftfahrzeugen mit Ausnahme von Straßenprostitution in Verrichtungsboxen:

unabhängig von der tatsächlichen zeitlichen Inanspruchnahme und der Anzahl der sexuellen Handlungen für jede Prostituierte beziehungsweise jeden Prostituierten 6,00 Euro pro Veranstaltungstag. Es werden für jeden Kalendermonat 25 Veranstaltungstage zugrunde gelegt. Wird der Nachweis erbracht, dass weniger als 25 Veranstaltungstage im Kalendermonat stattgefunden haben, wird die Steuer entsprechend der Anzahl der nachgewiesenen Veranstaltungstage festgesetzt.

Pauschsteuer (für Filmveranstaltungen)

Gemischte Veranstaltungen

Für Veranstaltungen, bei denen mehrere unterschiedlich zu besteuernde Vergnügungen stattfinden, gelten besondere Regelungen. Es wird hierzu auf § 8 der Vergnügungssteuersatzung für Vergnügungen besonderer Art verwiesen.

 

Unser Service

Kontakt und Erreichbarkeit

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen

Stadtbahn-Linie 15 (Haltestelle Chorweiler)
Bus-Linien 120, 121, 122, 125, 126 und 181 (Haltestelle Chorweiler)
S-Bahn-Linie S 11 (Haltestelle Chorweiler)

Fahrplanschnellsuche

Start

Ziel

Uhrzeit:

Fahrplansuche
Fahrradroute planen