Köln weiterdenken - Zukunft gestalten

Die zweite Reihe der Stadtgespräche steht unter dem Titel "Kölner Perspektiven 2030", bei der die zukünftige Entwicklung von Köln und seinen Bezirken im Mittelpunkt steht. Der Startschuss zu dieser Reihe wurde am 12. Oktober 2017 im Historischen Rathaus gegeben.

Zweites Stadtgespräch am 22. November 2017 im Stadtbezirk Porz

Am 22. November 2017 fand das zweite Stadtgespräch im Bezirksrathaus Porz statt. Rund 170 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung von Oberbürgermeisterin Reker gefolgt und diskutierten über das Thema "Kölner Perspektiven 2030: Köln weiterdenken - Zukunft gestalten".

Auch der Mitmachparcours kam mit seinen unterschiedlichen Themen und Möglichkeiten wieder zum Einsatz.  


Station "Köln von oben"

Auf einer Größe von rund 36 Quadratmetern konnten die Gäste des Abends ihre Stadt, ihr "Köln von oben", erfahren. Ein großer Stadtplan, gedruckt auf eine Lastkraftwagen-Plane, ermöglichte auf beeindruckende Weise die Struktur unserer Stadt zu betrachten. Wo befindet sich Porz und aus wie vielen Stadtteilen setzt sich eigentlich der Bezirk zusammen? Wo befindet sich mein Lebensmittelpunkt? Wie weit ist es von meinem Wohnhaus zum Dom? Diese und weitere Fragen konnten bei der genauen Betrachtung des Plans beantwortet werden.

© Stadt Köln
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Station "Mein Köln und seine Besonderheiten"

Die "Knipskiste", eine digitale Fotostation, erfreute sich einer großen Resonanz im Stadtgespräch Porz. Viele der Bürgerinnen und Bürger ließen sich mit ihren Ideen und Anregungen für "Mein Köln" fotografieren.

Köln ist eine besondere Stadt. Dieses Fazit lässt sich aus den vielen Karten unserer Gäste herauslesen. Einschätzungen wie "grün, lebendig und bunt", "ist Heimat" oder "wunderbar" gaben ein sehr positives Bild unserer Stadt. Aber auch konstruktive Anregungen wie "braucht mehr Perspektiven und Beteiligung für Jugendliche" oder "soll Klimavorreiter sein" wurden aufgeschrieben. Kritische Einschätzungen zeigten Rückmeldungen wie "von bürgernaher Verwaltung noch ein Stück entfernt", "fehlen bezahlbare Wohnungen" oder "nicht radfahrfreundlich".

© Stadt Köln
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Station "Köln zum Ankreuzen"

Die Karte "Köln zum Ankreuzen" beleuchtete anhand von acht Themenfeldern die wichtigsten Herausforderungen für Kölns Zukunft. Vorgegeben waren:

1. Gutes Zusammenleben in der Stadt

2. Aktiv alt werden in der Stadt

3. Mobil in der Stadt

4. Gesund Leben in der Stadt

5. Engagiertes Leben in der Stadt

6. Gemischtes Wohnen in der Stadt

7. Vielfältiges Arbeiten in der Stadt

8. Sicher Leben in der Stadt

© Stadt Köln

Insgesamt haben 43 Personen sich an der Bewertung der Zukunftsthemen für Köln beteiligt. Am wichtigsten waren ihnen dabei die Themen:

  • Sicher Leben in der Stadt (25 Nennungen)
  • Gesundes Leben in der Stadt (24 Nennungen)
  • Gutes Zusammenleben in der Stadt (24 Nennungen)
  • Aktiv alt werden in der Stadt (22 Nennungen)
  • Mobil in der Stadt (22 Nennungen)

Station "Zu Tisch, bitte!"

Porz ist sehr vielfältig. Die Lage am Rhein, die lange Eigenständigkeit als Stadt und die vielen kleineren Stadtteile prägen den Bezirk und seine Bewohnerinnen und Bewohner. An der Station "Zu Tisch, bitte!" lag ein Plan des Bezirkes Porz im Maßstab 1 : 2.500. Hier haben wir die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger gebeten, mit einem roten Klebepunkt ihre Lieblingsorte zu markieren.

Das Ergebnis war deutlich. Die meist genannten Lieblingsorte sind:

  • der Rhein im Bereich Porz-Mitte
  • die Freizeitinsel Groov und
  • Gut Leidenhausen mit seinem Wildgehege
© Stadt Köln
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Station "3 Bälle für meinen Bezirk/Mein Bezirk und sein Potenzial"

Die Station "3 Bälle für meinen Bezirk" ergänzte die Station "Köln zum Ankreuzen". Hier wurden die wichtigsten Zukunftsthemen für den Bezirk Porz behandelt. Mittels dreier roter Gummibälle konnten diese Themen priorisiert werden, in dem die Bälle in die entsprechenden Themeneimer geworfen wurden: entweder alle drei in einen Eimer oder verteilt. Je nach Priorität.

Als Themen waren vorgegeben:

  • Altwerden
  • Gesundheit
  • Wohnen
  • Mobilität
  • Bildung & Arbeit
  • Zusammenhalt
  • Ehrenamtliche Aktivität & Beteiligung
  • Sicherheit.

Im Ergebnis waren die Themeneimer für Sicherheit, gefolgt von Mobilität und Wohnen am besten gefüllt. Aus Sicht der teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger bilden sie somit die drei wichtigsten Zukunftsthemen für den Bezirk Porz.

Zur Erinnerung: Auch für die Gesamtstadt hielten die teilnehmenden Bewohnerinnen und Bewohner "Sicherheit in der Stadt" für das wichtigste Zukunftsthema gefolgt von "Gesundes Leben in der Stadt" und "Gutes Zusammenleben in der Stadt".

© Stadt Köln
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Station "Kreativwerkstatt"

Die Kreativwerkstatt bot viel Raum für die Zukunftsideen unserer Gäste. Malen, Kleben, Zeichnen, Schreiben: alles war erlaubt.

Im Ergebnis zeigte sich eine breite Themenvielfalt. So ging es um Natur- und Artenschutz durch mehr Wildblumen, um mehr Sauberkeit auf Plätzen, Straßen und Autobahnen, die Behebung der Obdachlosigkeit, insbesondere bei Frauen, oder um mehr Baumöglichkeiten für junge Menschen. Als wichtige Themen wurde der Bau von mindesten acht neuen Rheinbrücken genannt, mehr Solidarität und mehr soziale Gerechtigkeit gefordert und der Bau von Radwegen verlangt. Weitere Anregungen sind: mehr Beteiligung, eine langfristige stabile Finanzierung für die Jugendarbeit, mehr Perspektiven für Jugendliche und mehr Dialog mit den Kids aus "sozialen Brennpunkten", mehr Chancengleichheit, die Verlegung der Linie 7 auf die Gleise der Hafenbahn sowie den Lastkraftwagen-Verkehr in der Poststraße zu verringern und vieles mehr.

© Stadt Köln
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Erstes Stadtgespräch am 12. Oktober 2017 im Stadtbezirk Innenstadt

Am 12. Oktober 2017 hatte Oberbürgermeisterin Reker zum Stadtgespräch in das Historische Rathaus geladen. Rund 150 Bürgerinnen und Bürger waren dieser Einladung gefolgt und beteiligten sich aktiv an den einzelnen Stationen des Mitmachparcours.

Station "Köln von oben"

"Köln von oben" erleben, war das Thema dieser Station. Ein großer Stadtplan, gedruckt auf eine LKW-Plane, ermöglichte auf beeindruckende Weise unsere Stadt von oben zu betrachten. Wie sieht eigentlich die Stadtstruktur in der Altstadt im Vergleich zu einem der äußeren Bezirke wie Chorweiler oder Porz aus? Wo befindet sich mein Lebensmittelpunkt? Wie weit ist es von meinem Wohnhaus zum Dom? Diese und weitere Fragen konnten bei der genauen Betrachtung des Plans beantwortet werden.

© Stadt Köln
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Station "Mein Köln und seine Besonderheiten"

Die "Knipskiste", eine digitale Fotostation, war eines der Highlights des Stadtgespräches Innenstadt. Viele der Teilnehmenden ließen sich mit ihren Ideen und Anregungen für "ihr/unser" Köln fotografieren. Einschätzungen wie "Köln ist bunt", "vielfältig", "die Stadt der Lichter", "modern und vielfältig", "schön" oder "getragen vom Miteinander" sind nur einige der in der Mehrzahl positiven Rückmeldungen. Aber auch negative Statements wurden genannt, so zum Beispiel "verlogen", "manchmal zu hektisch" oder "ein Ort, zu dem man eine Hassliebe entwickelt".

© Stadt Köln
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Station "Köln zum Ankreuzen"

© Stadt Köln

Die Karte "Köln zu Ankreuzen" thematisierte die wichtigsten Entwicklungsbereiche für Kölns Zukunft. Vorgegeben waren acht Themenfelder. Insgesamt haben 97 Personen sich an der Bewertung der Zukunftsthemen für Köln beteiligt. In Klammern stehen die Themen, die den Teilnehmenden am wichtigsten waren:

  1. Gutes Zusammenleben in der Stadt
  2. Aktiv alt werden in der Stadt
  3. Mobil in der Stadt (61 Nennungen)
  4. Gesund leben in der Stadt (52 Nennungen)
  5. Engagiertes Leben in der Stadt
  6. Gemischtes Wohnen in der Stadt (55 Nennungen)
  7. Vielfältiges Arbeiten in der Stadt und
  8. Sicher leben in der Stadt (51 Nennungen)

 

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Station "Zu Tisch, bitte!"

An der Station "Zu Tisch, bitte!" lag ein Plan des Stadtbezirkes Innenstadt im Maßstab 1 zu 2.500. Hier haben wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, mit einem roten Klebepunkt ihre Lieblingsorte zu markieren. Das Ergebnis war deutlich. Die meist genannten Lieblingsorte im Bezirk Innenstadt sind:

  • Rheinboulevard in Deutz
  • Dom und seine Umgebung
  • Brüsseler Platz
  • Volksgarten
  • Chlodwigplatz und
  • Aachener Weiher
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Station "3 Bälle für Meinen Bezirk/Mein Bezirk und sein Potenzial"

Die Station "3 Bälle für Köln" ergänzt die Station "Köln zum Ankreuzen". An beiden waren Themen vorgegeben, die sich mit der Zukunft beschäftigen. Während wir mit der Ankreuzkarte nach den Themen für die gesamte Stadt Köln gefragt haben, ging es bei "3 Bälle für Köln" um die Zukunftsthemen für den Stadtbezirk Innenstadt. Mittels dreier roter Gummibälle konnten die Themen priorisiert werden, in dem die Bälle in die entsprechenden Themeneimer geworfen wurden: entweder alle drei in einen Eimer oder verteilt. Je nach Priorität. Im Ergebnis sind die Themen Wohnen, Mobilität gefolgt von Sicherheit die drei wichtigsten Zukunftsthemen für den Bezirk Innenstadt.

Zur Erinnerung: Die drei wichtigsten Zukunftsthemen für die Gesamtstadt lauteten: Mobil in der Stadt, Gemischtes Wohnen in der Stadt, Gesundes Leben in der Stadt und Sicher Leben in der Stadt.

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Station "Kreativwerkstatt"

Die Kreativwerkstatt bot Raum für die Zukunftsideen unserer Gäste für Köln. Es konnte gemalt, geklebt, gezeichnet und geschrieben werden. Die Themen, die für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Stadtgesprächs in der Innenstadt wichtig sind, sind breit gefächert. So geht es dabei um die Versorgung mit mehr Grünflächen und weniger Autos, mehr Bäume, wunderschöne Schulen, Vernetzung, mehr Kunstorte und Events, ein besseres Image für Köln, mehr Möglichkeiten für Radfahrer, gleiche Bildung für Alle und Familienfreundlichkeit, Mitspracherechte für die Bewohnerinnen und Bewohner durch Bürgerbeiräte, Elektromobilität, mehr nicht-kommerzielle Räume für den Austausch, bunt gemischte Projektmöglichkeiten, Dachbegrünung und Klimaschutz, Natur- und Tierschutzbeauftragte, einen Sportparcours und vieles mehr.

© Stadt Köln
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Weitere Informationen

Stadtgespräche: Kölner Perspektiven 2030

Kontakt

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Amt für Stadtentwicklung und Statistik