Köln weiterdenken - Zukunft gestalten

Die zweite Reihe der Stadtgespräche steht unter dem Titel "Kölner Perspektiven 2030", bei der die zukünftige Entwicklung von Köln und seinen Bezirken im Mittelpunkt steht. Der Startschuss zu dieser Reihe wurde am 12. Oktober 2017 im Historischen Rathaus gegeben.

Viertes Stadtgespräch am 28. Februar 2018 im Stadtbezirk Kalk

Bereits zum vierten Mal diskutierte Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit Bürgerinnen und Bürgern das Thema Stadtstrategie "Kölner Perspektiven 2030, Köln weiterdenken - Zukunft gestalten". Dieses Mal hatte sie in die AbenteuerHallen KALK geladen und rund 200 Gäste waren gekommen.

Der Mitmachparcours lud die Bürgerinnen und Bürger zu einer aktiven Beteiligung ein und bot die Gelegenheit, sich mit den Themen der Stadtentwicklung für den Bezirk Kalk, aber auch für die gesamte Stadt, auseinanderzusetzen.

Station "Köln von oben"

Den Mittelpunkt des Parcours bildete der Stadtplan Kölns. Die rund 36 Quadratmeter große bedruckte LKW-Plane gibt einen einzigartigen Überblick über die gebaute Struktur Kölns. Sie ermöglichte den Gästen, ihre Stadt und ihren Bezirk von oben zu erleben und Köln zusammenhängend zu erfassen. Wo liegt der Bezirk Kalk? Welche Bezirke grenzen an ihn? Gibt es bauliche oder strukturelle Besonderheiten in meinem Stadtteil?

© Stadt Köln
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Station "Mein Köln und seine Besonderheiten"

Wie überall gibt es auch in Köln unterschiedliche Meinungen zur Stadt, ihrem Erscheinungsbild, ihrer Attraktivität und ihren Bewohnerinnen und Bewohnern.  

An der Station "Knipskiste", einer digitalen Fotostation, waren die Gäste des Abends aufgefordert, sich zu ihrer Stadt zu äußern. Spontane Ideen und Einfälle, aber auch kritische Anmerkungen zu Köln waren gefragt. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Abends nahmen diese Gelegenheit wahr und ließen sich mit ihren Statements fotografieren. Im Ergebnis ergab sich eine bunte Tafel aus Fotos und Einschätzungen zu Köln.

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Station "Köln zum Ankreuzen"

Die Karte "Köln zu Ankreuzen" thematisierte anhand von acht Themenfeldern die wichtigsten Zukunftsthemen für Köln. Vorgegeben waren:

1. Gutes Zusammenleben in der Stadt

2. Aktiv alt werden in der Stadt

3. Mobil in der Stadt

4. Gesund Leben in der Stadt

5. Engagiertes Leben in der Stadt

6. Gemischtes Wohnen in der Stadt

7. Vielfältiges Arbeiten in der Stadt

8. Sicher Leben in der Stadt

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Insgesamt haben sich 79 Personen an der Bewertung der Zukunftsthemen für Köln beteiligt. Am wichtigsten waren ihnen dabei die Themen:

  • Gemischtes Wohnen in der Stadt (46 Nennungen)
  • Gutes Zusammenleben in der Stadt (39 Nennungen)
  • Sicher Leben in der Stadt (37 Nennungen)
  • Gesund Leben in der Stadt (37 Nennungen)
  • Mobil in der Stadt (36 Nennungen)
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Station "Zu Tisch, bitte!"

Der Bezirk Kalk befindet sich seit einigen Jahrzehnten im Wandel. Die ehemaligen Großbetriebe wie Klöckner-Humboldt-Deutz oder die Chemische Fabrik Kalk haben den Bezirk sowohl gewerblich-industriell wie baulich-strukturell, zum Beispiel durch Arbeiterwohnviertel, geprägt.

Durch den Abbau der produzierenden Firmen kann der Bezirk auf viele Potenzialflächen zurückgreifen, auf denen in den letzten Jahren zahlreiche Entwicklungen stattgefunden haben. So wurde das Werksgelände der Chemischen Fabrik Kalk mit den Kalk Arcaden und Wohnhäusern bebaut, eine der ehemaligen Hallen von Klöckner-Humboldt-Deutz beherbergt heute die AbenteuerHallen KALK. Weitere Entwicklungen sind auf dem Gelände geplant. Um zu erfahren, wo die Teilnehmenden des Stadtgesprächs Kalk sich gerne aufhalten, wurde an der Station "Zu Tisch, bitte!" nach den Lieblingsorten gefragt. Dazu lag ein Plan des Bezirkes im Maßstab 1 zu 2.500 aus, auf dem genau diese Orte mit einem roten Klebepunkt markiert wurden. Die Teilnehmenden legten in der Bewertung ihrer Lieblingsorte vier Schwerpunkte:

  • Hallen Kalk bis zur Pflanzstelle
  • Alter Kalker Friedhof
  • Kalkberg als Landschaftsmarke und
  • Restaurant "Blauer König".

Station "3 Bälle für meinen Bezirk/Mein Bezirk und sein Potenzial"

Die Station "3 Bälle für meinen Bezirk" ergänzte die Station "Köln zum Ankreuzen". Hier wurden die wichtigsten Zukunftsthemen für den Bezirk Kalk abgefragt. Mit drei roten Gummibällen wurden die zukünftigen Stadtentwicklungsthemen priorisiert.  

Die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger sahen im Thema Wohnen die höchste Priorität für ihren Bezirk. Auf dem zweiten Platz folgten Bildung, Arbeit und Sicherheit mit der gleichen Anzahl an Bällen. An dritter Stelle wurde das Thema Mobilität genannt. Zum Vergleich folgen die Ergebnisse der weiteren Stadtgespräche:

  • Innenstadt: Wohnen, Mobilität und Sicherheit
  • Porz: Sicherheit, Mobilität und Wohnen
  • Lindenthal: Wohnen, Mobilität, Zusammenhalt sowie Bildung und Arbeit
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Station "Kreativwerkstatt"

Malen, Kleben Schreiben, Zeichen: Kreativität für Zukunftsideen stand im Vordergrund dieser Station.

Im Schwerpunkt wurden an der Kreativstation die Themen Verbesserung von Netzwerken, Zusammenhalt und Teilhabe bearbeitet. Aber auch der Kalkberg spielte eine Rolle. Hier wurden Denkanstöße für einen alternativen Standort für den Hubschrauberlandeplatz und eine andere Nutzung des Kalkbergs gegeben. Weitere Ideen kamen zu den Themen Wohnen, zum Beispiel Baugruppen oder Bauen für Familien, innovative Grünkonzepte wie Mooswände und urbane Gemeinschaftsgärten, die Aufenthaltsqualität von Räumen und zur Mobilität wie S-Bahn-Stationen in Vingst und Poll, freier ÖPNV oder die Erweiterung der Stadtbahnlinie 13. Kreativ setzten sich die Bürgerinnen und Bürger auch mit den Themen Bildung (Grundschule für Merheim, freie Schulen und mehr Schulplätze) und Freizeit/Sport (Erhalt und Neuanlage von Dirtjumps/Pumptrack/Motorrad- & Fahrradtrial Area oder einer Skateranlage) auseinander.

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Drittes Stadtgespräch am 30. Januar 2018 im Stadtbezirk Lindenthal

Das dritte Stadtgespräch führte Oberbürgermeisterin Henriette Reker am 30. Januar 2018 in die Aula des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums im Bezirk Lindenthal. Rund 250 Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, um mit ihr über die Stadtstrategie "Kölner Perspektiven 2030, Köln weiterdenken – Zukunft gestalten" zu diskutieren. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von der Bigband des Hildegard-von-Bingen-Gymnasiums unter Leitung von Dr. Guido Brink. Anhand des Mitmachparcours war wieder eine aktive Beteiligung möglich und bot den Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, sich mit den Themen der Stadtentwicklung für den Bezirk Lindenthal, aber auch für die gesamte Stadt, auseinander zu setzen.

Station "Köln von oben"

Im Mittelpunkt des Parcours bildete der Stadtplan Kölns. Die rund 36 Quadratmeter große bedruckte LKW-Plane ermöglichte den Bürgerinnen und Bürgern, ihre Stadt und ihren Bezirk von oben zu erleben und die einzigartige Stadtstruktur Kölns zusammenhängend zu erfassen. Wie ist der Bezirk Lindenthal aufgebaut? Aus wie vielen Stadtteilen besteht er eigentlich? Wo liegen die einzelnen Stadtteilgrenzen und wie dicht sind eigentlich Sülz oder Klettenberg bebaut? Diese und weitere Fragen konnten bei der genauen Betrachtung des Plans beantwortet werden.

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Station "Mein Köln und seine Besonderheiten"

Mit der "Knipskiste", einer digitalen Fotostation, verbindet sich die Idee, spontane Ideen und Einfälle zu Köln zu dokumentieren. Viele Gäste des Abends nahmen diese Gelegenheit wahr und ließen sich mit ihren Statements fotografieren. Im Ergebnis ergab sich eine bunte Tafel aus Fotos und Einschätzungen zu Köln. Die Bürgerinnen und Bürger, die das Stadtgespräch im Bezirk Lindenthal besuchten, gaben unterschiedliche, positive wie negative, Meinungsbilder ab. Diese werden deutlich durch Karten wie "Mein Köln ist ein Ort von internationalem Rang und eine Kunst- und Kulturstadt", "Mein Köln ist gastfreundlich und weltoffen" oder "Mein Köln ist Karneval". Kritische Meinungen äußerten sich in "Mein Köln ist mir zu selbstverliebt und zu wenig selbstkritisch", "Mein Köln ist Stau, unsauber, Baustellen, langsam, unregierbar" oder auch "Mein Köln ist nicht für Fahrradfahrer geeignet und die KVB eine Zumutung".

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Station "Köln zum Ankreuzen"

Die Karte "Köln zu Ankreuzen" thematisierte anhand von acht Themenfeldern die wichtigsten Zukunftsthemen für Köln. Vorgegeben waren:

1. Gutes Zusammenleben in der Stadt

2. Aktiv alt werden in der Stadt

3. Mobil in der Stadt

4. Gesund Leben in der Stadt

5. Engagiertes Leben in der Stadt

6. Gemischtes Wohnen in der Stadt

7. Vielfältiges Arbeiten in der Stadt

8. Sicher Leben in der Stadt

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Insgesamt haben sich 106 Personen an der Bewertung der Zukunftsthemen für Köln beteiligt. Am wichtigsten waren ihnen dabei die Themen:

Gesund Leben in der Stadt (73 Nennungen)
Mobil in der Stadt (70 Nennungen)
Gutes Zusammenleben in der Stadt (67 Nennungen)
Gemischtes Wohnen in der Stadt (64 Nennungen)
Sicher Leben in der Stadt (45 Nennungen)
Engagiertes Leben in der Stadt (42 Nennungen)

Station "Zu Tisch, bitte!"

Lindenthal ist ein besonderer Bezirk. Geprägt wird er von seiner aktiven Bewohnerschaft, attraktiven Wohnvierteln und zahlreichen Erholungs-, Freizeit- und Grünangeboten. Neue Wohnangebote wie zum Beispiel in Widdersdorf oder Klettenberg lassen den Bezirk wachsen. Um zu erfahren, wo die Teilnehmenden des Stadtgesprächs Lindenthal sich gerne aufhalten, wurde an der Station "Zu Tisch, bitte!" nach den Lieblingsorten gefragt. Dazu lag ein Plan des Bezirkes Lindenthal im Maßstab 1:2.500 aus, auf dem genau diese Orte mit einem roten Klebepunkt markiert wurden. Während sich in der Innenstadt und in Porz klare Vorlieben an einzelnen Lieblingsorten konzentrierten, zeigte sich auf dem Stadtplan für den Bezirk Lindenthal eine deutliche Verteilung der Lieblingsorte über den gesamten Bezirk. Aus diesen Orten stachen zwei besonders heraus:

  • Stadtwald und
  • Decksteiner Weiher
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Station "3 Bälle für meinen Bezirk/Mein Bezirk und sein Potenzial"

Die Station "3 Bälle für meinen Bezirk" ergänzte die Station "Köln zum Ankreuzen". Hier wurden die wichtigsten Zukunftsthemen für den Bezirk Lindenthal abgefragt. Mit drei roten Gummibällen wurden die zukünftigen Stadtentwicklungsthemen für Lindenthal priorisiert. Die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger gaben dem Thema Wohnen die höchste Priorität, gefolgt vom Thema Mobilität. An dritter Stelle standen die Themen Zusammenhalt sowie Bildung & Arbeit. Aus Sicht der teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger bilden sie somit die vier wichtigsten Zukunftsthemen für den Bezirk Lindenthal. Zum Vergleich: Im Bezirk Innenstadt wurden als zentrale Zukunftsthemen "Wohnen“, Mobilität" und "Sicherheit" und im Bezirk Porz "Sicherheit", "Mobilität" und "Wohnen" genannt.

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Station "Kreativwerkstatt"

Malen, Kleben Schreiben, Zeichen: Kreativität für Zukunftsideen stand im Vordergrund dieser Station. Im Schwerpunkt wurden an der Kreativstation die Themen Verkehr, Grün und Wohnen behandelt und eigene Ideen entwickelt. So geht es um mehr Radwege und sichere Verkehrsführung, Plätze mit Aufenthaltsqualität, Autoverkehr entschleunigen, mehr Sozialwohnungen in der Innenstadt und attraktiven Veedeln, eine autofreie Innenstadt, alternative Kulturen fördern, Gemeinschaftsgärten, Spielplätze und Grünflächen erhalten, soziales Köln/Lebenswert für alle, offen, tolerant, bunt und vieles mehr.

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Zweites Stadtgespräch am 22. November 2017 im Stadtbezirk Porz

Am 22. November 2017 fand das zweite Stadtgespräch im Bezirksrathaus Porz statt. Rund 170 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung von Oberbürgermeisterin Reker gefolgt und diskutierten über das Thema "Kölner Perspektiven 2030: Köln weiterdenken - Zukunft gestalten".

Auch der Mitmachparcours kam mit seinen unterschiedlichen Themen und Möglichkeiten wieder zum Einsatz.  


Station "Köln von oben"

Auf einer Größe von rund 36 Quadratmetern konnten die Gäste des Abends ihre Stadt, ihr "Köln von oben", erfahren. Ein großer Stadtplan, gedruckt auf eine Lastkraftwagen-Plane, ermöglichte auf beeindruckende Weise die Struktur unserer Stadt zu betrachten. Wo befindet sich Porz und aus wie vielen Stadtteilen setzt sich eigentlich der Bezirk zusammen? Wo befindet sich mein Lebensmittelpunkt? Wie weit ist es von meinem Wohnhaus zum Dom? Diese und weitere Fragen konnten bei der genauen Betrachtung des Plans beantwortet werden.

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Station "Mein Köln und seine Besonderheiten"

Die "Knipskiste", eine digitale Fotostation, erfreute sich einer großen Resonanz im Stadtgespräch Porz. Viele der Bürgerinnen und Bürger ließen sich mit ihren Ideen und Anregungen für "Mein Köln" fotografieren.

Köln ist eine besondere Stadt. Dieses Fazit lässt sich aus den vielen Karten unserer Gäste herauslesen. Einschätzungen wie "grün, lebendig und bunt", "ist Heimat" oder "wunderbar" gaben ein sehr positives Bild unserer Stadt. Aber auch konstruktive Anregungen wie "braucht mehr Perspektiven und Beteiligung für Jugendliche" oder "soll Klimavorreiter sein" wurden aufgeschrieben. Kritische Einschätzungen zeigten Rückmeldungen wie "von bürgernaher Verwaltung noch ein Stück entfernt", "fehlen bezahlbare Wohnungen" oder "nicht radfahrfreundlich".

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Station "Köln zum Ankreuzen"

Die Karte "Köln zum Ankreuzen" beleuchtete anhand von acht Themenfeldern die wichtigsten Herausforderungen für Kölns Zukunft. Vorgegeben waren:

1. Gutes Zusammenleben in der Stadt

2. Aktiv alt werden in der Stadt

3. Mobil in der Stadt

4. Gesund Leben in der Stadt

5. Engagiertes Leben in der Stadt

6. Gemischtes Wohnen in der Stadt

7. Vielfältiges Arbeiten in der Stadt

8. Sicher Leben in der Stadt

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Insgesamt haben 43 Personen sich an der Bewertung der Zukunftsthemen für Köln beteiligt. Am wichtigsten waren ihnen dabei die Themen:

  • Sicher Leben in der Stadt (25 Nennungen)
  • Gesundes Leben in der Stadt (24 Nennungen)
  • Gutes Zusammenleben in der Stadt (24 Nennungen)
  • Aktiv alt werden in der Stadt (22 Nennungen)
  • Mobil in der Stadt (22 Nennungen)

Station "Zu Tisch, bitte!"

Porz ist sehr vielfältig. Die Lage am Rhein, die lange Eigenständigkeit als Stadt und die vielen kleineren Stadtteile prägen den Bezirk und seine Bewohnerinnen und Bewohner. An der Station "Zu Tisch, bitte!" lag ein Plan des Bezirkes Porz im Maßstab 1 : 2.500. Hier haben wir die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger gebeten, mit einem roten Klebepunkt ihre Lieblingsorte zu markieren.

Das Ergebnis war deutlich. Die meist genannten Lieblingsorte sind:

  • der Rhein im Bereich Porz-Mitte
  • die Freizeitinsel Groov und
  • Gut Leidenhausen mit seinem Wildgehege
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Station "3 Bälle für meinen Bezirk/Mein Bezirk und sein Potenzial"

Die Station "3 Bälle für meinen Bezirk" ergänzte die Station "Köln zum Ankreuzen". Hier wurden die wichtigsten Zukunftsthemen für den Bezirk Porz behandelt. Mittels dreier roter Gummibälle konnten diese Themen priorisiert werden, in dem die Bälle in die entsprechenden Themeneimer geworfen wurden: entweder alle drei in einen Eimer oder verteilt. Je nach Priorität.

Als Themen waren vorgegeben:

  • Altwerden
  • Gesundheit
  • Wohnen
  • Mobilität
  • Bildung & Arbeit
  • Zusammenhalt
  • Ehrenamtliche Aktivität & Beteiligung
  • Sicherheit.

Im Ergebnis waren die Themeneimer für Sicherheit, gefolgt von Mobilität und Wohnen am besten gefüllt. Aus Sicht der teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger bilden sie somit die drei wichtigsten Zukunftsthemen für den Bezirk Porz.

Zur Erinnerung: Auch für die Gesamtstadt hielten die teilnehmenden Bewohnerinnen und Bewohner "Sicherheit in der Stadt" für das wichtigste Zukunftsthema gefolgt von "Gesundes Leben in der Stadt" und "Gutes Zusammenleben in der Stadt".

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Station "Kreativwerkstatt"

Die Kreativwerkstatt bot viel Raum für die Zukunftsideen unserer Gäste. Malen, Kleben, Zeichnen, Schreiben: alles war erlaubt.

Im Ergebnis zeigte sich eine breite Themenvielfalt. So ging es um Natur- und Artenschutz durch mehr Wildblumen, um mehr Sauberkeit auf Plätzen, Straßen und Autobahnen, die Behebung der Obdachlosigkeit, insbesondere bei Frauen, oder um mehr Baumöglichkeiten für junge Menschen. Als wichtige Themen wurde der Bau von mindesten acht neuen Rheinbrücken genannt, mehr Solidarität und mehr soziale Gerechtigkeit gefordert und der Bau von Radwegen verlangt. Weitere Anregungen sind: mehr Beteiligung, eine langfristige stabile Finanzierung für die Jugendarbeit, mehr Perspektiven für Jugendliche und mehr Dialog mit den Kids aus "sozialen Brennpunkten", mehr Chancengleichheit, die Verlegung der Linie 7 auf die Gleise der Hafenbahn sowie den Lastkraftwagen-Verkehr in der Poststraße zu verringern und vieles mehr.

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Erstes Stadtgespräch am 12. Oktober 2017 im Stadtbezirk Innenstadt

Am 12. Oktober 2017 hatte Oberbürgermeisterin Reker zum Stadtgespräch in das Historische Rathaus geladen. Rund 150 Bürgerinnen und Bürger waren dieser Einladung gefolgt und beteiligten sich aktiv an den einzelnen Stationen des Mitmachparcours.

Station "Köln von oben"

"Köln von oben" erleben, war das Thema dieser Station. Ein großer Stadtplan, gedruckt auf eine LKW-Plane, ermöglichte auf beeindruckende Weise unsere Stadt von oben zu betrachten. Wie sieht eigentlich die Stadtstruktur in der Altstadt im Vergleich zu einem der äußeren Bezirke wie Chorweiler oder Porz aus? Wo befindet sich mein Lebensmittelpunkt? Wie weit ist es von meinem Wohnhaus zum Dom? Diese und weitere Fragen konnten bei der genauen Betrachtung des Plans beantwortet werden.

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Station "Mein Köln und seine Besonderheiten"

Die "Knipskiste", eine digitale Fotostation, war eines der Highlights des Stadtgespräches Innenstadt. Viele der Teilnehmenden ließen sich mit ihren Ideen und Anregungen für "ihr/unser" Köln fotografieren. Einschätzungen wie "Köln ist bunt", "vielfältig", "die Stadt der Lichter", "modern und vielfältig", "schön" oder "getragen vom Miteinander" sind nur einige der in der Mehrzahl positiven Rückmeldungen. Aber auch negative Statements wurden genannt, so zum Beispiel "verlogen", "manchmal zu hektisch" oder "ein Ort, zu dem man eine Hassliebe entwickelt".

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Station "Köln zum Ankreuzen"

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Die Karte "Köln zu Ankreuzen" thematisierte die wichtigsten Entwicklungsbereiche für Kölns Zukunft. Vorgegeben waren acht Themenfelder. Insgesamt haben 97 Personen sich an der Bewertung der Zukunftsthemen für Köln beteiligt. In Klammern stehen die Themen, die den Teilnehmenden am wichtigsten waren:

  1. Gutes Zusammenleben in der Stadt
  2. Aktiv alt werden in der Stadt
  3. Mobil in der Stadt (61 Nennungen)
  4. Gesund leben in der Stadt (52 Nennungen)
  5. Engagiertes Leben in der Stadt
  6. Gemischtes Wohnen in der Stadt (55 Nennungen)
  7. Vielfältiges Arbeiten in der Stadt und
  8. Sicher leben in der Stadt (51 Nennungen)

 

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Station "Zu Tisch, bitte!"

An der Station "Zu Tisch, bitte!" lag ein Plan des Stadtbezirkes Innenstadt im Maßstab 1 zu 2.500. Hier haben wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, mit einem roten Klebepunkt ihre Lieblingsorte zu markieren. Das Ergebnis war deutlich. Die meist genannten Lieblingsorte im Bezirk Innenstadt sind:

  • Rheinboulevard in Deutz
  • Dom und seine Umgebung
  • Brüsseler Platz
  • Volksgarten
  • Chlodwigplatz und
  • Aachener Weiher
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Station "3 Bälle für Meinen Bezirk/Mein Bezirk und sein Potenzial"

Die Station "3 Bälle für Köln" ergänzt die Station "Köln zum Ankreuzen". An beiden waren Themen vorgegeben, die sich mit der Zukunft beschäftigen. Während wir mit der Ankreuzkarte nach den Themen für die gesamte Stadt Köln gefragt haben, ging es bei "3 Bälle für Köln" um die Zukunftsthemen für den Stadtbezirk Innenstadt. Mittels dreier roter Gummibälle konnten die Themen priorisiert werden, in dem die Bälle in die entsprechenden Themeneimer geworfen wurden: entweder alle drei in einen Eimer oder verteilt. Je nach Priorität. Im Ergebnis sind die Themen Wohnen, Mobilität gefolgt von Sicherheit die drei wichtigsten Zukunftsthemen für den Bezirk Innenstadt.

Zur Erinnerung: Die drei wichtigsten Zukunftsthemen für die Gesamtstadt lauteten: Mobil in der Stadt, Gemischtes Wohnen in der Stadt, Gesundes Leben in der Stadt und Sicher Leben in der Stadt.

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Station "Kreativwerkstatt"

Die Kreativwerkstatt bot Raum für die Zukunftsideen unserer Gäste für Köln. Es konnte gemalt, geklebt, gezeichnet und geschrieben werden. Die Themen, die für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Stadtgesprächs in der Innenstadt wichtig sind, sind breit gefächert. So geht es dabei um die Versorgung mit mehr Grünflächen und weniger Autos, mehr Bäume, wunderschöne Schulen, Vernetzung, mehr Kunstorte und Events, ein besseres Image für Köln, mehr Möglichkeiten für Radfahrer, gleiche Bildung für Alle und Familienfreundlichkeit, Mitspracherechte für die Bewohnerinnen und Bewohner durch Bürgerbeiräte, Elektromobilität, mehr nicht-kommerzielle Räume für den Austausch, bunt gemischte Projektmöglichkeiten, Dachbegrünung und Klimaschutz, Natur- und Tierschutzbeauftragte, einen Sportparcours und vieles mehr.

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Weitere Informationen

Stadtgespräche: Kölner Perspektiven 2030

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Amt für Stadtentwicklung und Statistik