Realisierung der Bauabschnitte 1 bis 4

Die Umgebung des Kölner Doms soll durch bauliche Veränderungen attraktiver gestaltet und aufgewertet werden. Mit der 2005 fertig gestellten Domtreppe am Bahnhofsvorplatz haben wir einen ersten großen Schritt in diese Richtung unternommen. Nun bekommt auch die östliche Domumgebung ein neues Gesicht.

Ein würdiges Umfeld für den Dom

Es handelt sich um die Flächen auf Domebene und Straßenebene zwischen dem östlichen Domchor, dem Domherrenfriedhof, den beiden Museen und dem Hauptbahnhof. Dieses Areal mit den vielen unübersichtlichen Ecken und Wegeführungen erfüllt die heutigen Ansprüche an eine moderne Stadtgestaltung und eine gleichermaßen liebenswerte wie würdige Domumgebung nicht mehr.

Nach intensiven Abstimmungen und Planungen haben wir für das gesamte Domumfeld ein neues Gestaltungskonzept entwickelt.

 

Planskizze 4

Auf der Domebene selber wollen wir zahlreiche bauliche Missstände beseitigen. Immer wieder Anlass für Ärgernisse sind beispielsweise die losen Pflastersteine und beschädigte Granitplatten, überdimensionale Betoneinfassungen für Blumen und Sträucher sowie die unübersichtlichen und verschachtelten Treppenläufe.

Baptisterium und Dionysos-Brunnen

Eine besondere Sehenswürdigkeit in diesem Bereich wird durch die Neugestaltung wieder stärker in den Vordergrund gerückt: das weitgehend erhalten gebliebene Baptisterium, ein Taufbecken aus dem frühen Mittelalter. Dieses Zeugnis Kölner Geschichte von europaweiter Bedeutung befindet sich auf der unteren Ebene der östlichen Domumgebung.

Der Dionysos-Brunnen auf der unteren Ebene wurde wieder aufgestellt.

Viel Luft und Licht für die östliche Domumgebung

Die umfassende Neugestaltung begann mit dem Rückbau. Das bedeutet, dass große Teile der östlichen Domplattform abgerissen wurden. Dadurch entstanden großzügige Öffnungen, die Tageslicht auf die untere Ebene bringen und sowohl dort als auch auf der oberen Ebene die Aufenthaltsqualität deutlich verbessern.

Planskizze 1

Die Mauern, Treppenstufen und Betoneinfassungen verschwinden zugunsten einer offenen, übersichtlich geordneten und optisch ansprechenden Gestaltung.

Planskizze 2

Nach Abriss der Domplattform wurde auf der unteren Ebene ein neuer Domsockel geschaffen, mit Räumlichkeiten, in denen die Dombauhütte besondere Exponate präsentieren kann. Durch große Schaufenster bekommen Passantinnen und Passanten einen Einblick in die Arbeit der Steinmetzbetriebe, der Bildhauerinnen und Bildhauer. Über einen würdevoll gestalteten Vorraum erreichen die Besucherinnen und Besucher das Baptisterium.

Tunnel "Am Domhof" wird attraktiver gestaltet

Ein wichtiger Aspekt bei der Umgestaltung ist die Verschönerung der Fußgängerwege durch den Tunnel "Am Domhof".

Planskizze 3

Die wesentlichen geplanten Änderungen sind:

  • zwei statt vier Autofahrspuren (eine in jede Richtung)
  • breite Fußgängerwege auf beiden Seiten der Fahrbahn
  • keine dunklen Ecken und Nischen mehr
  • helle und freundliche Gestaltung durch neue Beleuchtung
  • optische Tunnelbegrenzung auf der Domseite mit elektronischen Anzeigen für Bilder und Texte

Am Ende des Tunnels "Am Domhof" in Richtung Altstadt werden Ausstellungsräume für Exponate des Römisch-Germanischen Museums eingerichtet.

Abriss Ostseite 2013

Die Abrissarbeiten am östlichen Domsockel waren Ende 2013 abgeschlossen.

Abrissarbeiten zwischen Dom, Museen und Hauptbahnhof haben begonnen (Pressemeldung vom 26. Juli 2013)
Zeitplan und Kosten
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