An der Nordwestseite des Doms mit Kardinal-Höffner-Platz und Trankgasse soll zukünftig die reduzierte und klare Gestaltung des neuen Domsockels bauplastisch und materiell ablesbar beginnen. Gleichzeitig soll es das neue stadträumliche Fundament des Doms gegenüber dem Straßenraum und Bahnhofsvorplatz bilden. Die Stahlbetonelemente im Bereich der zukünftig nicht mehr benötigten Bushaltestelle und die östlich angrenzende Treppenanlage von Fritz Schaller werden zurückgebaut.

Die Domebene erhält an diesem bedeutenden Raum vor dem gewaltigen Westportal und den Türmen eine klar begrenzte Kontur, über ihr kann der Dom unverstellt in Erscheinung treten. Der Baumhain mit dem römischen Stadttor sowie die überarbeitete Rampentreppe werden in die neue Planung integriert.

© Allmann/Sattler/Wappner
Blick von Trankgasse Richtung Hauptbahnhof

Diese Gestaltung wird auch im Inneren des Tunnels, der mit der neuen Treppenanlage von Christian Schaller überbaut ist, fortgeführt. Dadurch soll zumindest visuell den Eindruck eines Straßentunnels genommen werden. Hierzu bedarf es auch eines neuen Lichtkonzepts sowie der Anpassung an die materielle Gestaltung der jetzigen Treppenanlage.

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