Hier beherrscht neben dem fließenden, vor allem der allgegenwärtig ruhende Verkehr den Stadtraum. Er reduziert die Nutzbarkeit für die vitale Kultur der Außengastronomie, die an der Schnittstelle zur kleinteiligen Kölner Altstadt liegt. Mit der einfachen Geste, einer den Höhensprung artikulierenden großzügigen Stufenanlage zum Roncalliplatz, wird der Laufweg in und von Richtung Altstadt über die "Via Culturalis" gestärkt.

Die Befreiung des öffentlichen Raums von störender Sekundärarchitektur wie dem Domgaragenlüftungsbauwerk oder Pflanzbeeten steigert wohltuend das visuelle Erlebnis der Südfassade des Doms. Der Straßenraum wird zugunsten des Fußgänger- und Radverkehrs reduziert und mit Maßstab bildenden Bäumen konturiert. Der als Parkplatz fungierende Raum zwischen dem Verwaltungsgebäude des Römisch-Germanischen Museums und dem ehemaligen Diözesanmuseum am Roncalliplatz soll als Taschenpark diesen idyllischen Bereich im Zusammenhang mit einer kulturellen oder gastronomischen Nutzung bereichern.

Zurück zum Gesamtkonzept Domumgebung