© Allmann/Sattler/Wappner
Blick vom Museum Ludwig in Richtung Hauptbahnhof auf Baptisterium mit Dionysosbrunnen und Treppenrampe

Die Domplattform wird im Bereich der Straße Am Domhof und zu den Gleisanlagen hin geöffnet. Dabei wird die Überbauung im Bereich des Museum Ludwig/Philharmonie und des Baptisteriums/Dionysoshof in ihrer Länge etwas geringer als in dem Entwurf von 2002 zurückgebaut. Durch den Abriss des Zugangs zum Gleis 1 wird jedoch der zukünftig wieder natürlich belichtete Bereich der Stadtebene vergrößert. Mit der behutsamen Reduzierung der Domplattform wird zum einen der Vorplatz vor dem Eingang des Museums beibehalten und zum anderen eine neue repräsentative Treppenanlage zum Museum Ludwig ermöglicht.

Durch die Verbesserung der Belichtung und die geplante Reduzierung der Kfz-Verkehrsflächen werden attraktive Fuß- und Radwegeverbindungen auf der Stadtebene zwischen Bahnhofsvorplatz, Philharmonie und Kurt-Hackenberg-Platz geschaffen. Angsträume werden beseitigt. Es entsteht ein städtischer Boulevard mit Aufenthaltscharakter. Der Sockel des Museum Ludwig kann zukünftig durch die neue Treppenanlage und die bündig anschließende neue gläsernen Fassade sowohl vom Museum als auch von der Philharmonie zur kreativen Eigenwerbung im öffentlichen Raum genutzt werden.

Der von Fritz Schaller gestaltete Bereich Dionysoshof/Baptisterium wird zurückgebaut und - in Anlehnung an seine Domplattenkonzeption - mit einer neuen Rampentreppe, die etwas südlicher als die heutige liegt und als weitere Verbindung der beiden Stadtebenen ergänzt.

Die Treppe mündet auf Stadtebene am räumlich und baulich neu gefassten Baptisterium und dem Dionysosbrunnen.

Die im Zusammenhang mit der Rampentreppe entwickelte zweischalige Wandkonstruktion erzeugt einerseits einen klar lesbaren Domsockel und versucht andererseits die Morphologie des Domhügels am Ostchor neu zu interpretieren. Die neuen Schauräume im Sockelbereich können von außen eingesehen und über das Baptisterium genutzt werden.

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