Stadt weist mit neuen Schildern auf das Fütterungsverbot an Weihern hin

Der Frühling mit seinen wärmeren Temperaturen lockt nun wieder viele Besucherinnen und Besucher in die Kölner Parkanlagen und an die Weiher. Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen nimmt das zum Anlass daran zu erinnern, dass Schwimmvögel und andere Tiere nicht gefüttert werden dürfen. Füttern schadet nicht nur den Tieren, sondern auch der Umwelt, besonders dem Wasser. Die Brotreste, die nicht sofort gefressen werden, sinken auf den Grund und verfaulen dort. Dieser Prozess entzieht dem Wasser eine große Menge Sauerstoff. Das kann zum Sterben der Fische und anderer Lebenswesen sowie zum übermäßigen Algenwuchs führen. Im Extremfall muss der Weiher trockengelegt und aufwändig saniert werden, wie im Mülheimer Stadtgarten oder im Klettenbergpark vor zwei Jahren geschehen.

Das Grünflächenamt setzt nun auf neue Hinweisschilder, die anschaulich die Gründe des Fütterungsverbots darstellen und an die Vernunft der Besucher und Besucherinnen appellieren. Gewünscht hatten sich die neuen Schilder vor allem die Weiherpatinnen und -paten, die den Parkgästen immer wieder geduldig die Hintergründe des Fütterungsverbots erklären.

Viele Besucher sind ja sehr einsichtig, aber es ist bestimmt wirkungsvoller, wenn wir auch auf die neuen Schilder zeigen können,

hofft Eckhart Treunert, Weiherpate im Mülheimer Stadtgarten.  

Zunächst stellt das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen die Informationstafeln nur dort auf, wo Weiherpatinnen und -paten im Einsatz sind: im Mülheimer Stadtgarten, im Blücher- und Klettenbergpark, am Aachener, Stadtwald-, Decksteiner und Adenauerweiher sowie an den Lindenthaler Kanälen.  

Weitere Informationen, zum Beispiel zu den Weiherpatenschaften, erhalten Sie unter 0221 / 221-26293 von Birgit Werning-Györkö.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit