Veedelsbeirat befürwortet Zuschüsse für zehn Projekte aus Verfügungsfonds

Der Veedelsbeirat für das Strukturförderprogramm "MÜLHEIM 2020" hat sich auf seiner letzten Sitzung für die Unterstützung weiterer zehn Projekte aus dem Verfügungsfonds ausgesprochen. Folgende Projekte und Workshops von Vereinen und Gruppen werden bezuschusst:

  • Das Projekt "GIVE - Gesundheit, Information und Vernetzung" bekommt
    3.800 Euro und soll vor allem afrikanischen Familien Gesundheitsthemen nahebringen.
  • Für "Mehrsprachiges Mülheim", ein Kunstprojekt des Genoveva-Gymnasiums, stehen 928,30 Euro zur Verfügung.
  • "Die Ahl wippt", ein Tanzprojekt mit Lehrern, Schülern und dem offenem Ganztag, erhält 2.000 Euro.
  • Der Workshop "Gewaltfrei Lernen" an der KGS St. Mauritius wird mit 3.000 Euro gefördert.
  • Mit einem Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro kann die Freie Evangelische Gemeinde Köln-Mülheim ein Familienkonzert für das gesamte Programmgebiet durchführen.
  • Ein Müllprojekt wird mit 2.800 Euro unterstützt, wobei die AWB Kooperationspartner sein soll.
  • Die Katholische Pfarrgemeinde St. Clemens und St. Mauritius kann ein Jugendfestival mit Fördermitteln von 3.200 Euro durchführen.
  • Für "Gutes Leben Rixdorfer Straße" stehen 3.370 Euro bereit. Anwohnerinnen und Anwohner der Straße sollen in einem Videoprojekt ihren Lebensraum zeigen.
  • Sportangebote für Kinder und Jugendliche an einer Kletterwand (Boulderwand) sollen 540 Euro aus dem Verfügungsfonds ermöglichen.
  • Der Verein "Wir für Pänz" kann mit 2.800 Euro ein Intensivtraining zum sozialen Lernen durchführen. Ausschließlich Jugendliche aus dem Programmgebiet sollen daran teilnehmen.

Insgesamt betragen die Fördermittel für alle Projekte 24.438,30 Euro.

Das Strukturförderprogramm "MÜLHEIM 2020" mit einem Finanzvolumen von bis zu 40 Millionen Euro will positive Entwicklungen in den Stadtteilen Mülheim, Buchheim und Buchforst unterstützen. Mit rund 40 Projekten sollen die Bildung gefördert, die Arbeitslosigkeit verringert, die Wirtschaftskraft verbessert und die gesundheitliche Situation der Bewohnerinnen und Bewohner verbessert werden. Darüber hinaus werden durch bauliche Maßnahmen Straßen, Plätze und Grünanlagen umgestaltet und aufgewertet. Das Programm soll Impulse geben für eine weitere günstige Entwicklung.

Das Vorhaben wird gefördert durch die Europäische Union/Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW. 20 Prozent der Kosten trägt die Stadt Köln. Finanzielle Unterstützung gibt es außerdem durch die Bundesagentur für Arbeit und das Jobcenter. Die Koordination des Gesamtprogramms MÜLHEIM 2020 liegt beim Amt für Stadtentwicklung und Statistik.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit