Rückbau in weiteren Hallen angelaufen - 2.750 Notunterkunftsplätze abgebaut

Die Stadt Köln hat weitere Notunterkunftsplätze für Geflüchtete in den Stadtteilen Dünnwald, Holweide und Kalk abgebaut. Die letzten Bewohner sind bereits aus den Turnhallen Am Portzenacker in Dünnwald, Burgwiesenstraße in Holweide und Kantstraße in Kalk ausgezogen. In Kürze beginnen dort die Rückbau- und Ausbesserungsarbeiten.

An fünf weiteren Standorten laufen zurzeit ebenfalls noch Rückbau- und Ausbesserungsarbeiten. Dazu gehören die Hallen an der Ostlandstraße in Weiden, Dorotheenstraße in Porz, Niehler Kirchweg in Nippes, Beuthener Straße in Buchheim und Westerwaldstraße in Humboldt/Gremberg.

In der Ostlandstraße muss der komplette Boden ausgetauscht werden, die Arbeiten beginnen in dieser Woche. Eine Rückgabe dieser Halle an den Schul- und Vereinssport wird voraussichtlich Ende Mai erfolgen. Nach Ende des bereits laufenden Rückbaus sowie notwendiger Ausbesserungsarbeiten wird die Halle in der Dorotheenstraße voraussichtlich nach den Osterferien wieder für den Schul- und Vereinssport nutzbar sein. Auch an den übrigen Standorten werden die Rückbauarbeiten mit Hochdruck vorangetrieben.

Damit dienen zurzeit noch zehn von ehemals 27 zur Unterbringung Geflüchteter genutzte Turnhallen diesem Zweck. Von den 17 nicht mehr genutzten Hallen stehen derzeit acht Hallen wieder uneingeschränkt dem Schul- und Vereinssport zur Verfügung.

Gemäß der mit Politik, Schulen und Sport abgestimmten Prioritätenliste baut die Stadt schrittweise weitere Notunterkünfte in den folgenden Hallen ab:

  • Soldiner Straße in Lindweiler,
  • Escher Straße in Bilderstöckchen,
  • Hermesgasse in Niehl und
  • Mainstraße in Rodenkirchen.

Parallel bereitet die Stadt den endgültigen Leerzug dieser Hallen vor. Insgesamt hat das Amt für Wohnungswesen bislang 2.750 Notunterkunftsplätze wieder abbauen können.

Weitere neue Unterkünfte für Geflüchtete werden voraussichtlich im Mai und Juni fertiggestellt, so dass die Zahl der Notunterbringungsplätze weiter reduziert werden kann. Aktuell leben 12.231 Geflüchtete in städtischen Unterkünften, davon noch rund 800 in Turnhallen. Bleiben die Zuweisungen durch das Land NRW auf dem derzeitigen moderaten Niveau, können in Kürze weitere Turnhallen geräumt werden. Die Stadt wird im Mai wieder über den aktuellen Stand der Turnhallenräumung berichten.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit