Oberbürgermeisterin Reker gratuliert der Preisträgerin im Historischen Rathaus

© Guido Schiefer/TÜV Rheinland
Dr. Auma Obama ist mit dem Internationalen TÜV Rheinland Global Compact Award 2017 ausgezeichnet worden. Die ältere Schwester des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama erhielt den Preis für ihren Einsatz für eine nachhaltige und langfristig wirksame Entwicklungszusammenarbeit. Die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung der TÜV Rheinland Stiftung wurde vor rund 400 Gästen bei einem Festakt in Köln verliehen. Im Bild von links: Der Vorsitzende der TÜV Rheinland Stiftung Prof. Dr.-Ing. Bruno O. Braun, Preisträgerin Dr. Auma Obama, Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, sowie Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Dr. Auma Obama is the winner of the 2017 International TÜV Rheinland Global Compact Award. The older sister of former US president Barack Obama received the prize for her dedicated work in favor of sustainable, long-term development cooperation. The award from the TÜV Rheinland Foundation comes with €25,000, and was presented in front of around 400 guests at a ceremony in Cologne. In the picture from the left: Chairman of the TÜV Rheinland Foundation Prof. Dr. -Ing. Bruno O. Braun, Award winner Dr. Auma Obama, Cologne Lord Mayor Henriette Reker, and Hans-Joachim Fuchtel, Parliamentary State Secretary at the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development.

Am Dienstag, 10. Oktober 2017, ist Dr. Auma Obama im Historischen Rathaus zu Köln mit dem 4. International TÜV Rheinland Global Compact Award ausgezeichnet worden. Oberbürgermeisterin Henriette Reker gratulierte der Preisträgerin und betonte:

Ihr Lebenslauf und Ihr Engagement zeigen: Egal wo Sie sind, egal, wo Ihnen ‚das Leben dazwischen kommt‘, Sie übernehmen stets und immer Verantwortung. Damit geben Sie das beste Beispiel für das, was Sie nicht nur Kindern und Jugendlichen immer wieder deutlich machen: Wie auch immer die Umstände sein mögen, wir sind nie nur Opfer. Wo auch immer wir sind, wir können und wir sollten unser Leben verantwortlich führen. Und wir können und sollten einander helfen, unser Leben verantwortlich zu führen,

so Reker in ihrer Rede.  

Sie erinnerte daran, dass auch in Köln viele Menschen anderer Herkunft leben, die sich sehr engagiert für nachhaltige Entwicklung einsetzen:

Sei es der Kölner Ford-Mitarbeiter, der ursprünglich aus Äthiopien stammt und sich nun gemeinsam mit anderen für eine Schule in seinem Heimatdorf einsetzt. Oder die Betreuungskraft an einer Kölner Schule, die aus Nicaragua stammt und gemeinsam mit der Stadt und dem Städtepartnerschaftsverein große Klimaprojekte in unserer Partnerstadt Corinto unterstützt. Oder der Mann von der Elfenbeinküste, der sich trotz schwerer Erkrankung im deutsch-afrikanischen Verbraucherschutz engagiert. Ganz besonders beeindruckt hat mich die Geschichte der Programmiererin aus Ghana, die hier in Deutschland häusliche Gewalt erleiden musste. Sie hat Schutz in einem Frauenhaus gefunden hat und sich als Toilettenreinigungskraft ihren Lebensunterhalt verdient. Von dem Trinkgeld, das sie dabei bekam, hat sie ein Hilfswerk für Slumkinder in Ghana aufgebaut. All diese Menschen und viele, viele mehr unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger zeugen von der Kraft derer, die Verantwortung übernehmen, egal woher sie kommen, egal, wohin das Leben sie verschlägt.  

Dem TÜV Rheinland dankte Oberbürgermeisterin Reker dafür, dass er als Unterstützer des UN Global Compact für eine nachhaltige Entwicklung weltweit ein starkes Zeichen setzt:

TÜV-geprüfte Produkte stehen weltweit für Qualität. Ihr Engagement für grundlegende Arbeitsrechte und Umweltschutz steht dafür, dass Ihnen nicht nur die Qualität von Produkten am Herzen liegt, sondern auch die Qualität der Arbeits- und Lebensbedingungen von Menschen hier vor Ort und weltweit.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit