Verwaltung informiert Ausschüsse und Rat über Kostenerhöhung

Die Erneuerung der Asphaltdecke auf der Zoobrücke und im weiteren Verlauf von einem Teil der rechtsrheinischen Vorlandbrücke wird teurer als geplant. Dies ist das Ergebnis der Ausschreibung der umfangreichen Sanierungsarbeiten. Das Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau legt dem Rat der Stadt Köln zur Sitzung am 4. April 2017 eine entsprechende Beschlussvorlage vor.

Bei der Ausschreibung der Arbeiten für den Teil der reinen Strombrücke (Abschnitt von der linksrheinischen Abfahrt "Zentrum/Zoo/Rheinuferstraße" bis rechtsrheinisch in Höhe der Wendeltreppe in den Rheinpark) hat sich eine submissionsbedingte Kostenerhöhung von rund 2,64 Millionen Euro ergeben. Die Kosten betragen nunmehr 6,18 Millionen Euro statt bisher 3,54 Millionen Euro. Die Gründe dafür liegen unter anderem in einer erweiterten Detailplanung, in der engen Terminplanung, in höher anzusetzenden Lohnkosten und Zuschlägen für Gerätekosten sowie in Kostenerhöhungen, die sich aus der aktuell guten Konjunktur im Bauwesen ergeben.

Auch die Erneuerung der Asphaltschicht im weiteren Verlauf der Zoobrücke (so genannte Vorlandbrücken) im Abschnitt von der Wendeltreppe in den Rheinpark bis etwa in Höhe des unter der Brücke verlaufenden Auenwegs wird voraussichtlich zu einer Kostenerhöhung führen. Da für diese Arbeiten noch keine Ausschreibung erfolgt ist, hat das Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau das Preisniveau aus den für die Strombrücke vorliegenden Angeboten auf die Kostenermittlung für die Vorlandbrücken übertragen. Unter Zugrundelegung dieser Rahmenbedingungen ist von Mehrkosten von rund 2,03 Millionen Euro auszugehen. Die Kosten würden dann von rund 1,41 Millionen auf rund 3,43 Millionen Euro ansteigen.

Die Gesamtkosten erhöhen sich somit von ursprünglich 4.944.200 Euro auf 9.608.405 Euro.

Aus verkehrlichen Gründen müssen die Arbeiten auf der Zoobrücke bis zum Beginn der Gesamtinstandsetzung der Mülheimer Brücke durchgeführt sein. Auch sind einige der Arbeiten witterungsabhängig und können nur von April bis Oktober vorgenommen werden. Eine fristgerechte Auftragsvergabe setzt darum einen Beschluss des Rates in der nächsten Sitzung am 4. April 2017 voraus. Die von der Verwaltung erstellte Beschlussvorlage wird zunächst am 21. März 2017 im Verkehrsausschuss und am 3. April 2017 im Finanzausschuss beraten.  

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit