Rat der Stadt Köln stimmt der Zusammenarbeit mit der Universität zu

Der Rat der Stadt Köln hat der Kooperation zwischen der Universitäts- und Stadtbibliothek mit der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln zugestimmt. Über die Kooperation werden die Kunst- und kunstgeschichtlichen Bestände der beiden Bibliotheken in eine gemeinsam betriebene - im ersten Schritt - virtuelle Zentralbibliothek für Kunst und Kunstgeschichte zusammengeführt. Hierzu wird eine einheitliche Rechercheoberfläche geschaffen, die den Nutzerinnen und Nutzern die Medien-Recherche über die Bestände der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln, die kunst- und kunsthistorischen Bestände der Universitäts- und Stadtbibliothek und der Kunst- und kunsthistorischen Institute der Philosophischen und der Human-wissenschaftlichen Fakultät ermöglicht. Die Zentralbibliothek für Kunst und Kunst-geschichte wird über einen Bestand von mehr als 800.000 Bänden verfügen. Davon bringt die Kunst- und Musemsbibliothek circa 440.000 Bände und die Universität circa 390.000 Bände ein.

Gleichzeitig werden Stadt und Universität eine wissenschaftliche Zusammenarbeit auf allen im Zusammenhang mit der Zentralbibliothek relevanten Forschungsgebieten aufbauen. Hierüber wird eine Qualitätssteigerung für Forschung und Lehre an der Universität und im Bereich der Museen erwartet. Über die Kooperation erhalten viele weitere Fachdisziplinen der Universität (Neuere Geschichte, Medienwissenschaften, Literatur- und Mediengeschichte und vieles mehr) eine hervorragende Arbeitsgrundlage und werden zur Zusammenarbeit mit städtischen Institutionen angeregt.

Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach:

Dies ist ein wichtiger Schritt auf gemeinsamen Kooperationswegen von Stadt Köln und Universität, in Zukunft kann man noch viel Gemeinsames initiieren.

Kanzler der Universität Doktor Michael Stückradt:

Von Seiten der Universität bestand von Anfang an großes Interesse an einer Kooperation mit der Stadt. Wir freuen uns nun, dass wir als Partner gemeinsam diese Institution fortführen können.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit