Reker: "Hohe Attraktivität Kölns als internationaler Wirtschaftsstandort"

Köln wird im kommenden Jahr Veranstaltungsort der 36. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage. In einem Schreiben an Oberbürgermeisterin Henriette Reker bestätigte Prof. Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI),

nach gemeinsamer Prüfung mit dem brasilianischen Partnerverband CNI den Zuschlag für die Ausrichtung der Konferenz in Köln

Als Termin wurde der 24. bis 26. Juni 2018 abgestimmt. Auf der diesjährigen Konferenz am 14. November in Porto Alegre soll Köln dann offiziell als Austragungsort des kommenden Jahres bekanntgegeben und die Teilnehmer in die Stadt eingeladen werden.

Der Zuschlag für die Domstadt erfolgte auf Grundlage einer Bewerbung, die die Kölner Wirtschaftsförderung in Kooperation mit KölnTourismus und der Koelnmesse vorbereitet hatte.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker zeigte sich über die Entscheidung des BDI hocherfreut, bestätige sie doch einmal mehr die hohe Attraktivität der Stadt und ihre Kompetenz als internationaler Wirtschaftsstandort.

Köln ist der ideale Veranstaltungsort für dieses wichtigste Treffen der deutschen und brasilianischen Wirtschaft. In den letzten Jahren haben die Stadt Köln und die Koelnmesse ihr Engagement auf dem brasilianischen Markt deutlich verstärkt, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der 2011 geschlossenen Städtepartnerschaft Kölns mit Rio de Janeiro. Die Weltoffenheit und Gastfreundschaft Kölns tragen sicherlich dazu bei, dass die Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage genau zehn Jahre nach der letzten Veranstaltung in Köln in 2018 erneut ein großer Erfolg werden können

betont Reker.

Die Austragung der Wirtschaftstage im kommenden Jahr, zu der etwa 600 deutsche und brasilianische Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden, ist ein weiterer Baustein in dem vielfältigen Brasilien-Engagement von Koelnmesse und Wirtschaftsförderung. Die Koelnmesse und ihre weltweit ausstrahlenden Veranstaltungen (Anuga, AnugaFoodTec, Art Cologne, imm cologne, ISM, photokina, spoga/gafa) beflügeln nicht nur den Standort Köln, sondern sind auch gerade für viele brasilianische Unternehmen als langjähriges und wichtiges Business-Event fest vermerkt. Inzwischen verfügt die Koelnmesse über eine eigene Tochtergesellschaft in Brasilien. Sie richtet bereits seit 2014 ihre eigenen Auslandsmessen aus, etwa die Messe für Ernährungstechnologie ANUTEC BRAZIL in Curitiba, die PUERI expo / FIT 0 / 16 (Baby- und Kinderartikel und -mode) in Sao Paulo sowie die UrbanTec Brazil in Rio de Janeiro. Erstmals im März 2019 geht die Ernährungsmesse ANUFOOD Brazil in Sao Paulo an den Start.

Während der Olympischen Spiele und der Paralympics 2016 haben die Stadt Köln und die Koelnmesse darüber hinaus bei dem äußerst erfolgreichen Projekt des Deutschen Generalkonsuls "OliAle" vor Ort Flagge gezeigt.

Und es ist in den letzten beiden Jahren nicht zuletzt mit Unterstützung des von privater Seite begründeten "Brazil-Business-Center Cologne" gelungen, zahlreiche brasilianische Unternehmen für den Wirtschaftsstandort Köln zu gewinnen. Mit der Ansiedlung des bedeutenden "Think Tanks" "Fundação Getulio Vargas" am Standort Köln konnte dabei die Rolle Kölns als ein für lateinamerikanische Unternehmen und Institutionen wichtiges Drehkreuz im Herzen Europas unterstrichen werden. Das bisher einzige Auslandsbüro der Stiftung ist als "FGV Europe" für die engen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Brasilien und Deutschland sowie Europa zuständig.

Auch wenn sich die wirtschaftliche Lage in Brasilien bisweilen schwierig gestaltet, hat Köln als größte Stadt Nordrhein-Westfalens – im Herzen einer dynamischen Industrie- und Wirtschaftsregion gelegen – seine Beziehungen zu Brasilien und Lateinamerika nicht zurückgefahren, sondern intensiviert. Darüber hinaus ist eine hohe Anzahl exportorientierter Unternehmen aus Köln und dem Rheinland seit Langem in Brasilien tätig  oder als nachhaltige Investoren engagiert. Dazu zählen Unternehmen wie Bayer AG, Lanxess AG/ARLANXEO, TÜV Rheinland AG, Rimowa oder die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH/Kfw-Bankengruppe. Im Bereich der Abfallwirtschaft verfolgt die AVG Köln mbH, ein Tochterunternehmen des Stadtwerkekonzerns Köln, Projekte mit der Stadt Rio de Janeiro zur Reduktion von Grünabfällen.

Im November wird sich Köln in Porto Alegre als Gastgeberin der kommenden Wirtschaftstage präsentieren, hierfür bereitet die Wirtschaftsförderung in Kooperation mit dem Brazil-Business-Center Cologne, der DEG/Kfw, der IHK Köln, der Koelnmesse, KölnTourismus und anderen Partnern einen attraktiven Auftritt vor.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit