Europäische Partner treffen sich zur Hauptversammlung im Rathaus

Das EU-Projekt "GrowSmarter", für das die Stadt Köln im Oktober vergangenen Jahres den Zuschlag erhalten hatte, wird nach der Eröffnung in Stockholm heute und morgen in Köln fortgesetzt. Oberbürgermeister Jürgen Roters hat die Delegierten am heutigen Montag, 8. Juni 2015, im Ratssaal des Kölner Rathauses begrüßt. Neben Fachkollegen der beteiligten Städte Barcelona, Stockholm und Köln sind auch Vertreter anderer europäischer Städte und großer europäischer Firmen wie IBM, Skanska oder Endesa sowie zahlreicher europäischer Universitäten und Institute zu der zweitägigen Hauptversammlung nach Köln gekommen.  

Im Rahmen der „"Smart City"-Initiative ist "GrowSmarter" ein wesentlicher Projektbaustein, den die Stadt Köln gemeinsam mit den Städten Stockholm und Barcelona als sogenannten Leuchtturmstädten umsetzen wird. 

Ziel des EU-Projekts, das die EU-Kommission in den kommenden fünf Jahren mit 25 Millionen Euro fördert, ist es, besonders im urbanen Raum die Luftqualität zu verbessern, die Feinstaubbelastung und den Energieverbrauch zu senken, sowie einen Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität zu leisten und damit aktiv zur Erreichung der Klimaschutzziele der EU beizutragen. Neben der Entwicklung eines nachhaltigeren und ökologischeren Europas geht es auch darum, bis zu 1.500 neue Arbeitsplätze zu schaffen.  

Köln ist eine Stadt im Wandel, wir sind angewiesen auf die Ergebnisse der zukunftsweisenden Projektmaßnahmen. Nur so kann der Weg für eine städtische Infrastruktur geebnet werden, die auf 1,2 Millionen Einwohner im Jahr 2014 ausgerichtet ist, wenn man den Statistikern glauben darf,

sagte Oberbürgermeister Jürgen Roters in seiner Begrüßungs-Rede.  

Die in Köln in den Bereichen Mobilität, Energie und Informations- und Kommunikationstechnologien geplanten Maßnahmen sollen im Stadtteil Mülheim umgesetzt werden. Die Teilbereiche sollen so verbunden werden, dass ein nachhaltiges Gesamtkonzept entsteht, das als sogenannte Blaupause für die Entwicklung urbaner Siedlungsräume mit großen Industriebrachen fungiert.  

Intelligente Lösungen, die im Rahmen des Projektes entwickelt wurden, sollen von sogenannten fünf Nachahmer-Städten (Graz, Suceava, Malta, Porto, Cork) in Teilen exemplarisch umgesetzt werden. Mittelfristiges Ziel ist es, die Lösungen dann auch anderen Städten Europas zur Verfügung stellen zu können.  

Das Konsortium besteht aus Stadt Köln, Rheinenergie AG, Deutsche Wohnungsbaugesellschaft mbH, Kölner Verkehrsbetriebe AG, Urban Institut, Stattauto Köln Gesellschaft für Car Sharing MbH (Cambio), Ampido GmbH, AGT Group GmbH und Microsoft.  

Die Stadt Köln hatte sich in enger Zusammenarbeit mit der städtischen Tochtergesellschaft RheinEnergie AG mit den Städten Stockholm und Barcelona sowie 37 weiteren Partnern aus Industrie- und Wissenschaft mit dem EU Projekt "GrowSmarter" im Rahmen des Forschungsprogramms "Horizon 2020" um Fördermittel der Europäischen Union beworben. Im Oktober vergangenen Jahres hatte die Stadt Köln den Zuschlag erhalten. "Horizon 2020" ist das neue Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Förderperiode 2014 bis 2020.  

Ansprechpartner zum EU-Projekt bei der Stadt Köln:

Dr. Barbara Möhlendick, Dezernat für Soziales, Integration und Umwelt, Koordinationsstelle Klimaschutz, Telefon 0221 / 221-29023  

Sabine Mießeler, Amt des Oberbürgermeisters, Internationale Angelegenheiten, Telefon 0221 / 221-21892.

Weitere Informationen zu Grow Smarter Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit