220 Bäume umgestürzt – Schwerpunkt liegt im Kölner Norden

Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen hat sich ein ungefähres Bild von den Schäden gemacht, die der Orkan am Abend des Pfingstmontags an Straßenbäumen, in Grünanlegen, auf Spielplätzen und Friedhöfen angerichtet hat. 20 Straßenbäume sind umgestürzt, mehrere Dutzend weitere so stark geschädigt (erhebliche Ausbrüche in der Krone), dass sie sehr wahrscheinlich gefällt werden müssen.

In Grünanlagen, auf Friedhöfen und Spielplätzen stürzten grob geschätzt 200 Bäume um, mehrere Hundert muss die Stadt Köln mit großer Wahrscheinlichkeit fällen. Über die Schäden in waldähnlichen Grünanlagen wie dem Äußeren Grüngürtel kann das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen noch keine Angaben machen, weil es zunächst in höher frequentierten Anlagen die Verkehrssicherheit wiederherstellt.

Sachbeschädigungen halten sich auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Umgestürzte Bäume haben einige wenige Wohnhäuser und mehrere Dutzend Autos beschädigt.

Sämtliche Arbeitskolonnen des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen und zahlreiche Fremdfirmen sind mindestens bis Ende dieser Woche zunächst damit beschäftigt, Unfallgefahren durch lose Äste, angebrochene Kronen und umsturzgefährdete Bäume zu beseitigen. Die Reste der Bäume räumen sie erst nach der Wiederherstellung der Verkehrssicherheit ab.

Der Schwerpunkt der Schäden liegt im Kölner Norden. Genauere Zahlen kann die Stadt Köln erst nach Abschluss der Aufräumarbeiten nennen.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit