Weltkriegsbombe in Köln-Gremberghoven erfolgreich entschärft

Die am heutigen Dienstagnachmittag bei Bauarbeiten entdeckte Bombe in Köln-Gremberghoven konnte durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst erfolgreich entschärft werden. Um 22.48 Uhr gaben die Sprengstoffexperten Entwarnung. Von der Fünf-Zentner-Bombe geht keine Gefahr mehr aus. Sie wird nun verladen und in einem darauf spezialisierten Fachbetrieb zerlegt und entsorgt.

Alle Sperrungen von Straßen und Wegen im Gebiet rund um den Bahnhofplatz werden nun so schnell wie möglich wieder aufgehoben. Auch die Sperrungen der betroffenen Bahnstrecken, die S-Bahn-Strecke der Linie 12 und die kurzzeitige Sperrung des Luftraums werden wieder aufgehoben. Die Anwohnerinnen und Anwohner können in ihre Wohnungen zurückkehren.

In dem in der Mensa der Gesamtschule Stresemannstraße eingerichteten Aufenthaltsraum für die Anwohnerinnen und Anwohner haben sich am Abend rund 120 Personen aufgehalten. Sie wurden vom Ordnungsdienst und von den Hilfsorganisationen betreut und mit warmen Speisen und Getränken versorgt.

Insgesamt 15 Krankentransporte wurden durchgeführt. Eine Person wurde mit akuten Gesundheitsproblemen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der Ordnungs- und Verkehrsdienst der Stadt Köln war mit 65 Kräften im Einsatz, das Deutsche Rote Kreuz mit 42, die Polizei mit 17 und die Feuerwehr mit acht Einsatzkräften.

Bei Bauarbeiten war am heutigen Dienstagnachmittag, 13. März 2018, auf dem Grundstück am Bahnhofplatz 7a in Köln-Gremberghoven ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Es handelte sich um eine Fünf-Zentner-Bombe englischer Bauart. Die Bombe verfügte über einen intakten Bodenaufschlagzünder.

Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sabine Wotzlaw