Evakuierung läuft nach Bombenfund in Köln-Gremberghoven

Nach dem Fund einer englischen Fünf-Zentner-Bombe hat das Ordnungsamt mit den Evakuierungen in Köln-Gremberghoven begonnen. In einem Radius von rund 300 Metern rund um den Fundort am Bahnhofplatz 7a müssen die Anwohner und Anlieger ihre Wohnungen und den Bereich verlassen. Betroffen sind rund 1.500 Personen. Für sie wurde eine Anlaufstelle in der Gesamtschule Stresemannstraße 36 eingerichtet. Der Ordnungs- und Verkehrsdienst der Stadt Köln ist mit 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Einsatz, um  die Anwohnerinnen und Anwohner auf die bevorstehende Bombenentschärfung aufmerksam zu machen.

Das betroffene Gebiet ist bereits für den einfahrenden Verkehr gesperrt. Unmittelbar vor, während und nach der Entschärfung der Bombe werden der Fern- und Güterverkehr sowie die S-Bahn Linie 12 gestoppt. Auch der Luftverkehr wird kurzzeitig aufgrund der Entschärfung der Fünf-Zentner-Bombe beeinträchtigt sein.

Wann die Entschärfung der Fünf-Zentner-Bombe beginnen kann, steht noch nicht fest.

Bei Bauarbeiten war am heutigen Dienstagnachmittag, 13. März 2018, auf dem Grundstück am Bahnhofplatz 7a in Köln-Gremberghoven ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Es handelt sich um eine Fünf-Zentner-Bombe englischer Bauart. Die Bombe verfügt über einen intakten Bodenaufschlagzünder und soll nach Angaben des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf noch am heutigen Abend entschärft werden. Der Ordnungsdienst der Stadt Köln ist vor Ort und sichert die Fundstelle.

Die Stadt informiert sukzessive, wenn neue Erkenntnisse zum Bombenfund vorliegen.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sabine Wotzlaw