Mitarbeiter des Ordnungsdienstes werden über den Ausweis informiert

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat einen "Dienstausweis" für seine Rettungshunde entwickelt. Dieser wird von den Rettungshundeführern mitgeführt und bei Kontrollen dem Ordnungsdienst des Amtes für öffentliche Ordnung vorgelegt. In den Dienstausweisen steht, dass es sich bei dem kontrollierten Hund um einen Rettungshund handelt, der gemäß § 17 Landeshundegesetz generell nicht angeleint werden muss. Dies ist also nicht davon abhängig, dass die Tiere sich "im Einsatz" befinden, also eine bestimmte Funktion ausüben. Das gilt nicht, wenn ein Hund aufgrund seines Alters oder ähnlichem nicht mehr als Rettungshund eingesetzt wird – dann muss er angeleint werden. Die Ausweise werden im Scheckkartenformat auf Hartplastik gedruckt.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker hatte sich vor einigen Wochen selbst vor Ort bei einem Training des DRK ein Bild über die Arbeit von Rettungshunden gemacht. Dabei wurde die Oberbürgermeisterin auf Probleme bei Kontrollen hingewiesen. Die Ordnungsdienst-Mitarbeiter werden über die DRK-Dienstausweise für Rettungshunde informiert.

Die Vorschriften für Hundehalter werden in Nordrhein-Westfalen im Landeshundegesetz geregelt. Das Landesgesetz wird darüber hinaus durch die Kölner Stadtordnung weiter konkretisiert. Die Anleinpflicht für Hunde ergibt sich aus § 2 LHundG beziehungsweise in den öffentlichen Grünflächen aus § 27 der Kölner Stadtordnung.

Keine Pflicht, seinen Hund an einer Leine zu führen, besteht lediglich auf ausgewiesenen Hundefreilaufflächen. Welchen Flächen das in Köln sind, kann über die städtische Internetseite eingesehen werden. Für gefährliche Hunde gemäß § 3 LHundG gilt diese Befreiung auch auf Hundefreilaufflächen nicht.

Hundefreilaufflächen Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit