Sonderausstellung "Konrad der Große" ist nicht vom Wasserschaden betroffen

Nachdem es in der Nacht vom 25. auf den 26. Juni 2017 in der Dauerausstellung des Kölnischen Stadtmuseums zu einem erheblichen Wasserschaden kam, steht nun fest, dass die Dauerausstellung des Hauses für die Schadenssanierung komplett evakuiert werden muss. Über 7.000 Objekte müssen das Haus verlassen, die Evakuierung durch einen Kunstspediteur und die Restauratoren läuft bereits. Nach aktueller Einschätzung des notwendigen Sanierungsaufwandes werden die Arbeiten sechs Monate dauern. Die Dauerausstellung muss für diese Zeit geschlossen bleiben.  

Die Sonderausstellung "Konrad der Große", die bis 19. November 2017 in der Alten Wache gezeigt wird, ist von dem Wasserschaden nicht betroffen und bleibt für Besucherinnen und Besucher geöffnet.  

Dr. Michael Euler-Schmidt, stellvertretender Direktor des Kölnischen Stadtmuseums, dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses für die bis jetzt geleisteten schnellen Notmaßnahmen und ihr großes Engagement.  

Gutachter untersuchen derzeit die Schadensursache. Da das Haus zum Zeitpunkt des Schadenseintrittes alarmgesichert war, ist ein Verschulden durch das Museum auszuschließen. Der Schaden wird von der Gebäudeversicherung reguliert.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit