Jugenddezernentin und Planungsdezernent werden die Varianten eingehend prüfen

Der vom Rat der Stadt Köln eingesetzte Planungsbeirat "Bildungslandschaft Altstadt/Nord" hat in seiner letzten Sitzung drei Varianten einer Vorentwurfsplanung für die Bildungslandschaft Altstadt/Nord beraten. Das Stadtplanungsamt wird der Bezirksvertretung und den Gremien des Rates daher drei Entwürfe sowie eine sorgfältige Dokumentation des Prozesses zur weiteren Diskussion vorlegen.

Das ist das Ergebnis der Beiratssitzung, die am Montag, 9. November 2009, stattfand. Bernd Streitberger, Dezernent für Stadtentwicklung, Planen und Bauen, und Dr. Agnes Klein, Dezernentin für Bildung, Jugend und Sport, werden die Varianten nun eingehend prüfen und so bald wie möglich ihre Einschätzung als weitere Entscheidungsgrundlage übermitteln.

Der Planungsbeirat wurde eingerichtet, um die Bezirksvertretung und die Fachausschüsse des Rates in Fragen im Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung der städtebaulichen Rahmenplanung für die Bildungslandschaft Altstadt Nord zu beraten. Auftrag war, das Ergebnis des vorangegangenen städtebaulichen Wettbewerbs gemeinsam mit den Architekten und Landschaftsarchitekten, die den Wettbewerb gewonnen haben, so weiter zu entwickeln, dass bei Verfolgung der Ziele der Bildungslandschaft Altstadt/Nord Eingriffe in den Park möglichst vermieden werden.

In dem Planungsbeirat sind Anwohnerinnen und Anwohner des Klingelpützparks und die Leitungen der Bildungseinrichtungen mit jeweils fünf Vertretern stimmberechtigt. Geschäftsstelle des Planungsbeirats ist das Stadtplanungsamt.

Dr. Agnes Klein und Bernd Streitberger werden nun die vorliegenden Varianten entlang von nachvollziehbaren Kriterien bewerten. Die Vermeidung von Eingriffen in den Park und die Verfolgung der pädagogischen Ziele der Bildungslandschaft stehen dabei an zentraler Stelle. Darüber hinaus sollen die Qualität des Städtebaus und die jeweils zu erwartenden Baukosten in Relation gestellt werden.

Die Zusammenarbeit der Einrichtungen in der Bildungslandschaft Altstadt Nord entwickelt sich derweil hervorragend,

freut sich Dr. Agnes Klein.

Gemeinsame Projekte werden auf die Beine gestellt und pädagogische Schnittstellen gefestigt. So hat das Hansa Gymnasium gemeinsam mit allen Einrichtungen das Kunstprojekt ‚Art Special 2010' vorbereitet, der Garten des KSJ Towers wurde mit Unterstützung der Stadt entrümpelt und soll im Frühjahr 2010 gemeinsam gestaltet und genutzt werden und im Projekt sC(h)oolhits wurden zahlreiche eigene Hits für die Bildungslandschaft und aus dem Leben der Kinder und Jugendlichen vor Ort produziert.

Bernd Streitberger betont:

Es geht nun darum, möglichst schnell die größten baulichen Mängel in den Institutionen zu beseitigen. Ich denke hier etwa an die Überbelegung des Hansa Gymnasiums, das Lernen in Containern in der Hauptschule und die bauliche Sanierung des Abendgymnasiums. Es bedarf einer guten planerischen Grundlage, damit die Investition, die jetzt in die Bildung getätigt wird, auch in einer Generation noch Raum für die Verbesserung von Bildungschancen in Köln eröffnet.

In dem Verbund der "Bildungslandschaft Altstadt/Nord" arbeiten Institutionen zusammen, die sich vorher nicht einmal kannten. Gemeinsam verbessern sie die Bildungs- und Ausbildungschancen der Kinder und Jugendlichen in Köln.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit