Kuchenbaum ist nach mutwilliger Beschädigung nicht mehr zu retten

Unbekannte haben einen 17 Jahre alten Straßenbaum auf der Dellbrücker Hauptstraße in Höhe der Apotheke mit einer Axt oder einem Beil so stark beschädigt, dass dieser nicht mehr zu retten ist. Die Hiebe trafen den Stamm bis über die Hälfte seines Umfangs hinaus. Eine Kölner Anwohnerin und Baumpatin informierte das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen über den Baumfrevel. Nach einer Kontrolle steht fest, dass der Kuchenbaum, der vor etwa fünf Jahren an diesen Standort gepflanzt wurde, eingehen wird.

Die Stadt Köln hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Diese Verfahren laufen allerdings oft ins Leere, weil die Täterinnen oder Täter nicht zu ermitteln sind. Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen bittet daher alle Anwohnerinnen und Anwohner, die Hinweise geben können, sich beim Grünflächenamt zu melden. Mutwillige Beschädigungen von Bäumen sind alles andere als ein Kavaliersdelikt. Rechtlich handelt es sich um Sachbeschädigung und somit um eine Straftat. Hinzu kommt der finanzielle Schaden, der sich in diesem Fall auf etwa 2.500 Euro beläuft. Die Stadt nimmt im Herbst eine Nachpflanzung vor.

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