Oberbürgermeister Jürgen Roters, französischer Botschafter und weitere Gäste diskutieren über Europa

50 Jahre nach dem Elysée-Vertrag geht eine Veranstaltung am Mittwoch, 8. Mai 2013, um 19 Uhr in der Piazzetta des Historischen Rathauses der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der deutsch-französischen Freundschaft auf den Grund. Leitfrage ist: Was würden Adenauer und de Gaulle zum Europa von heute sagen?

Dies beleuchten in einer Podiumsdiskussion Oberbürgermeister Jürgen Roters, der französische Botschafter in Deutschland Maurice Gourdault-Montagne, Mirja Hannale Ahokas von der Europäischen Kommission - Regionalvertretung Bonn sowie der Kölner Notar Konrad Adenauer, Vorstand der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Stadt Köln, der Französischen Botschaft in Berlin, der EU-Kommission - Vertretung Bonn, der Europa Union Köln, dem Europe Direct-Informationszentrum Köln, der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus und der Deutsch-Französischen Gesellschaft.

Der als Elysée-Vertrag bezeichnete deutsch-französische Freundschaftsvertrag wurde am 22. Januar 1963 von Bundeskanzler Konrad Adenauer und vom französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle im Pariser Elysée-Palast unterzeichnet. Der Vertrag verpflichtete beide Regierungen zu Konsultationen in allen wichtigen Fragen der Außen-, Sicherheits-, Jugend- und Kulturpolitik.

Im Anschluss an die Diskussionsveranstaltung wird im Lichthof des Rathauses Spanischer Bau gegen 20:30 Uhr die Ausstellung "Adenauer - de Gaulle" eröffnet. 20 Bildtafeln erzählen die Lebensläufe des früheren Bundeskanzlers und des Generals, zeigen politische Gemeinsamkeiten und Unterschiede und zeichnen den Weg bis zum Elysée-Vertrag nach. Es handelt sich um eine Leihgabe der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus.

Die Veranstaltung im Rathaus ist öffentlich. Um Anmeldung wird gebeten unter der Telefonnummer 0221 / 221-21480 oder per E-Mail.

E-Mail zur Anmeldung
Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit