Hinter der Anschlussstelle Bocklemünd verunfallten heute Freitag, 23. Februar 2018, zwei Kleintransporter schwer und blieben am Heck eines Lastkraftwagens liegen. Dabei kippte ein Kleintransporter auf die Seite. Während sich die Fahrer selbst befreien konnten, musste die Feuerwehr einen Hund aus dem Laderaum eines Fahrzeugs retten.

Gegen 14 Uhr lief in der Leitstelle der Feuerwehr Köln die Notrufmeldung über einen Verkehrsunfall mit Verletzten auf der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Dortmund ein. Die Rettungskräfte fanden kurz hinter der Anschlussstelle Köln-Bocklemünd einen schweren Unfall vor: Ein Transporter und ein Ford Transit waren zusammengestoßen und stark verformt am Heck eines Lastkraftwagens liegen geblieben. Der Ford Transit lag auf der Seite. Bereits vor Eintreffen der Rettungskräfte konnten sich die beiden Fahrer aus ihren Fahrzeugen befreien und dabei auch drei Hunde aus dem Transit führen.

Der Rettungsdienst untersuchte die Fahrer, während ein Ersthelfer die Hunde betreute. Gleichzeitig sicherte die Feuerwehr die Einsatzstelle gegen Brand- und Umweltgefahren, da der Unterboden des Transits und die Motorräume stark beschädigt waren. Ein Fahrer war nur leicht verletzt; ein zweiter kam mit einer Schädelprellung in ein nahegelegenes Krankenhaus. Im umgestürzten Transit befand sich noch ein vierter Hund, den die Feuerwehr mit Rettungsgerät befreien musste. Zur vorübergehenden Obhut kamen alle Hunde in ein Tierheim.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Im Einsatz waren Feuerwehr und Rettungsdienst von den Wachen Chorweiler, Ehrenfeld, Lövenich und Weidenpesch sowie der Rettungshubschrauber und der Führungsdienst der Branddirektion, insgesamt 13 Fahrzeuge und 34 Einstzkräfte.