Der Brand eines Zimmers in einem Mehrfamilienhaus in Sülz machte den Einsatz der Feuerwehr erforderlich. Wegen einer starken Verrauchung des gesamten Gebäudes mussten Bewohnerinnen und Bewohner ins Freie gebracht werden – eine Person erlitt eine Rauchgasvergiftung.

Am führen Mittwochmorgen des 19. Juli 2017 wurde die Feuerwehr gegen 0:50 Uhr zu einem Zimmerbrand in der Rhöndorfer Straße in Sülz alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte eine massive Verrauchung des gesamten fünfgeschossigen Gebäudes festgestellt werden. Dieses Schadensbild wurde zum Anlass genommen, einen weiteren Löschzug zur Verstärkung anzufordern.

Im ersten Obergeschoss des Wohngebäudes wurde die Brandwohnung schnell erreicht. Das Feuer konnte zügig gelöscht werden, jedoch hatte sich der Rauch bereits auf der Etage über den Flur ausgebreitet sowie über den Treppenraum in andere Geschosse. Durch die Einsatzkräfte wurden alle Geschosse auf durch den Brandrauch bedrohte Bereiche kontrolliert. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Gebäudes wurden ins Freie geleitet, dort betreut und medizinisch versorgt.

Eine Person wurde mittels Drehleiter aus einer verrauchten Wohnung im Brandgeschoss gerettet. Diese Person wurde dem Rettungsdienst übergeben und nach einer ersten Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Das Gebäude wurde mit Hochleistungslüftern der Feuerwehr belüftet, so dass etwa 90 Minuten nach Alarmierung das Gebäude wieder rauchfrei war. Die meisten Bewohnerinnen und Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Brandwohnung selbst ist unbewohnbar. Die Bewohnerin dieser Wohnung kam bei Verwandten unter.

Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren 43 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen von den Feuerwachen Lindenthal, Marienburg und Innenstadt sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.