Kurz nach dem Verkehrsunfall auf der Merianstraße in Chorweiler kam es am Sonntagabend gegen 19:15 Uhr auf der Autobahn 4 Fahrtrichtung Aachen im Kreuz Köln-West zu einem ähnlichen Verkehrsunfall. Wieder mit drei beteiligten Fahrzeugen. Hier war in einem durch die Kollision mit zwei anderen Fahrzeugen stark zerstörten Pkw die Fahrerin eingeschlossen. Das Fahrzeugdach musste mit hydraulischem Rettungsgerät abgenommen werden, damit die Patientin schonend befreit werden konnte. Sie und ein weiterer Unfallbeteiligter kamen in ein Krankenhaus.

Im Einsatz waren circa 30 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst von den Feuerwachen Marienburg und Lindenthal. Die Einsatzkräfte lobten das Verhalten der Autofahrerinnen und Autofahrer, die vorschriftsmäßig auf der langen Staustrecke zwischen der Auffahrt Klettenberg und dem Autobahnkreuz West eine Rettungsgasse bildeten: Fahrzeuge auf der linken Spur fuhren nach links, alle anderen Fahrzeuge fuhren nach rechts. Die großen Einsatzfahrzeuge, darunter auch der Feuerwehrkran, gelangten so zügig zur Einsatzstelle.

Kurz vor 22 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Hochhaus nach Zollstock gerufen. Aufmerksame Nachbarinnen und Nachbarn hatten Rauch aus einer Erdgeschosswohnung ins Freie dringen sehen. Durch heftiges Klopfen an der Wohnungstür wurde der alkoholisierte Wohnungsinhaber geweckt und öffnete selbst die Tür. Verbranntes Essen auf dem Herd qualmte sehr stark und führte zu einer Rauchgasvergiftung. Der Mann kam ins Krankenhaus. Das umsichtige Verhalten der Nachbarinnen und Nachbarn hat ihn vor größerem Schaden bewahrt.

Kurz nach 1 Uhr am frühen Montagmorgen bemerkten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Reinigungsfirma eine Rauchentwicklung an einem Straßenbahnzug, der in der unterirdischen Abstellanlage der Kölner Verkehrs-Betriebe in Deutz abgestellt war. Unter dem Einsatzstichwort "Feuer U-Bahn" wurden über 70 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr alarmiert. Es konnte allerdings schnell Entwarnung gegeben werden: Die Rauchentwicklung aus einem elektrischen Betriebsteil hatte bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits erheblich nachgelassen. Eine Gefahr bestand nicht. Der Zug wurde zum Betriebshof der Kölner Verkehrs-Betriebe gebracht.