Trotz Entwarnung bitte weiterhin die Warnhinweise beachten!

Das angekündigte Sturmtief Friederike flaut nach Angabe des Deutschen Wetterdienstes langsam ab, hält aber die Feuerwehr Köln weiterhin in Atem. Um 14:49 Uhr wurde vom Deutschen Wetterdienst die Unwetterwarnung  für Köln aufgehoben. Die Feuerwehr Köln bittet trotz der Entwarnung weiterhin alle Bürgerinnen und Bürger die Warnhinweise der Stadt Köln, der Feuerwehr Köln sowie des Deutschen Wetterdienstes zu beherzigen. Meiden Sie weiterhin den Aufenthalt im Freien, insbesondere  Wälder, Grünanlagen und Parks bergen ein enormes Risiko. Auch der Aufenthalt außerhalb der oben genannten Bereiche gilt aufgrund von Windbruch und umherfliegender Teile als sehr gefährlich. Es wurden bereits mehrere Menschen in Folge des Sturmtiefs verletzt.

Mit Stand 15:30 Uhr wurden 618 Sturmeinsätze aufgenommen und werden weiterhin gemäß den vorgeplanten Einsatzkonzepten abgearbeitet. Derzeit ist die Zahl der Notrufe und Meldungen noch erhöht, aber nicht mehr so stark wie in den vorherigen Stunden.

Die meisten Einsätze sind mit niedriger Priorität eingestuft. Diese werden von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr nacheinander abgearbeitet.

Weiterhin erfolgt der Einsatz von Sichtern im Stadtgebiet. Diese fahren vor Ort an die Einsatzstelle um zu entscheiden ob ein Einsatz der Feuerwehr notwendig wird. Im Bedarfsfall werden weitere Einsatzkräfte angefordert. Insgesamt werden beziehungsweise wurden von den aktuell 618 Sturmeinsätzen 108 Einsätze mit mittlerer Priorität und 16 Einsätze mit hoher Priorität bearbeitet. Die Einsatzstellen verteilen sich weiterhin über das gesamte Stadtgebiet. Die Feuerwehr Köln hat aktuell von der Freiwilligen Feuerwehr 46 Fahrzeuge und von der Berufsfeuerwehr 19 Fahrzeuge im Sturmeinsatz. Die übrigen Einsatzkräfte arbeiten die tagesaktuellen Lagen im Rettungsdienst sowie im Brandschutz ab. Die Verstärkung der Leitstelle durch dienstfreies Personal als auch zusätzliche Mitarbeiter des Führungsdienstes hat sich bewährt. Hier waren 30 Einsatzkräfte zusätzlich im Dienst. Insgesamt sind rund 400 Einsatzkräfte mit der Sturmlage beschäftigt. Aktuell gibt es größere Einsatzstellen noch am Rodderweg in Sürth und An der Kemperwiese in Dellbrück.

Wir informieren Sie weiter fortlaufend über die Lage im Stadtgebiet. Die Medien werden gebeten, von weiteren Anrufen zur Informationsgewinnung abzusehen. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, den Notruf wirklich nur bei Notfällen zu wählen! So tragen Sie dazu bei, dass die Notrufleitungen für Notfälle frei gehalten werden.