Aktuelle Lage im Stadtgebiet - mehrere Verletzte Personen in Folge des Sturmtiefs - beherzigen Sie die Warnhinweise!

Das angekündigte Sturmtief Friederike hält die Feuerwehr Köln und das Stadtgebiet weiter in Atem. Die Feuerwehr Köln bittet weiterhin alle Bürgerinnen und Bürger die Warnhinweise der Stadt Köln, der Feuerwehr Köln sowie des Deutschen Wetterdienstes zu beherzigen. Meiden Sie weiterhin den Aufenthalt im Freien, insbesondere Wälder, Grünanlagen und Parks bergen ein enormes Risiko. Auch der Aufenthalt außerhalb der oben genannten Bereiche gilt aufgrund von Windbruch und umherfliegender Teile als sehr gefährlich. Es wurden bereits mehrere Menschen in Folge des Sturmtiefs verletzt!

Die aktuelle Zahl von vier Verletzten hat sich nicht weiter erhöht. Mit Stand 14:15 Uhr wurden 591 Sturmeinsätze aufgenommen und werden weiterhin gemäß den vorgeplanten Einsatzkonzepten abgearbeitet. Derzeit ist die Zahl der Notrufe und Meldungen noch erhöht, aber nicht mehr so stark wie in den vorherigen Stunden. Die meisten Einsätze sind mit niedriger Priorität eingestuft. Diese werden von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr nacheinander abgearbeitet. Weiterhin erfolgt der Einsatz von Sichtern im Stadtgebiet. Diese fahren vor Ort an die Einsatzstelle um zu entschieden ob ein Einsatz der Feuerwehr notwendig wird. Im Bedarfsfall werden weitere Einsatzkräfte angefordert.

Insgesamt werden beziehungsweise wurden von den aktuell 591 Sturmeinsätzen 103 Einsätze mit mittlerer Priorität und 16 Einsätze mit hoher Priorität bearbeitet. Die Einsatzstellen verteilen sich weiterhin über das gesamte Stadtgebiet. Derzeit laufen besondere Einsätze auf dem Rodderweg in Sürth, auf dem Eppratherweg in Heimersdorf, am Kappellenhofweg in Widdersdorf und dem Kringsweg in Lindenthal.

Wir informieren Sie weiter fortlaufend über die Lage im Stadtgebiet. Die Medien werden gebeten, von weiteren Anrufen zur Informationsgewinnung abzusehen. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, den Notruf wirklich nur bei Notfällen zu wählen! So tragen Sie dazu bei, dass die Notrufleitungen für Notfälle frei gehalten werden.