Aktuelle Lage im Stadtgebiet

Das angekündigte Sturmtief Friederike hält die Feuerwehr Köln und das Stadtgebiet weiter in Atem. Die Feuerwehr Köln bittet weiterhin alle Bürgerinnen und Bürger die Warnhinweise der Stadt Köln, der Feuerwehr Köln sowie des Deutschen Wetterdienstes zu beherzigen. Meiden Sie den Aufenthalt im Freien, insbesondere Wälder, Grünanlagen und Parks bergen ein enormes Risiko. Auch der Aufenthalt außerhalb der oben genannten Bereiche gilt aufgrund von Windbruch und umherfliegender Teile als sehr gefährlich.

Mit Stand 12:30 Uhr wurden 437 Einsätze bearbeitet, davon 423 Sturmeinsätze. Derzeit ist die Zahl der Notrufe und Meldungen über abgebrochene Äste und ähnliches noch steigend. Die meisten Einsätze sind mit niedriger Priorität eingestuft. Diese werden von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr nacheinander abgearbeitet. Weiterhin erfolgt der Einsatz von Sichtern im Stadtgebiet. Diese fahren vor Ort an die Einsatzstelle um zu entschieden ob ein Einsatz der Feuerwehr notwendig wird und entsprechend im Bedarfsfall weitere Einsatzkräfte angefordert.

Insgesamt werden von den 423 Sturmeinsätzen derzeit 71 Einsätze mit mittlerer Priorität und 15 Einsätze mit hoher Priorität bearbeitet. Einsatzkräfte sind hier vor Ort tätig. Es handelt sich hauptsächlich um beschädigte Dächer, umgestürzte oder beschädigte Bäume und ähnliche Einsatzstellen. Über weitere Verletzte aufgrund des Sturmtiefs liegen zurzeit keine Erkenntnisse vor.

Derzeit ist die Feuerwehr Köln beispielsweise am Karthäuserhof in der Altstadt, am Palmenweg in Heimersdorf, am Balsaminenweg in Seeberg, auf der Schönrather Straße in Mülheim, auf der Militärringstraße in Marienburg und an der Kemperwiese in Dellbrück tätig. Dort werden derzeit Dächer und Bäume gesichert.

Die Einsatzstellen verteilen sich wie angekündigt über das gesamte Stadtgebiet, wodurch die Koordination der Einsatzkräfte schwieriger wird. Wir werden Sie fortlaufend über die Lage im Stadtgebiet informieren. Die Medien werden gebeten, von weiteren Anrufen zur Informationsgewinnung abzusehen.

Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, den Notruf wirklich nur bei Notfällen zu wählen! So tragen Sie dazu bei, dass die Notrufleitungen für Notfälle frei gehalten werden.