Aktuelle Lage im Stadtgebiet - trotz Entwarnung bitte weiterhin die Warnhinweise beachten!

Das angekündigte Sturmtief Friederike flaut nach Angabe des Deutschen Wetterdienstes langsam ab, hält aber die Feuerwehr Köln weiterhin in Atem. Um 14:49 Uhr wurde vom Deutschen Wetterdienst die Unwetterwarnung für Köln aufgehoben.

Die Feuerwehr Köln bittet trotz der Entwarnung weiterhin alle Bürgerinnen und Bürger die Warnhinweise der Stadt Köln, der Feuerwehr Köln sowie des deutschen Wetterdienstes zu beherzigen. Meiden Sie weiterhin den Aufenthalt im Freien, insbesondere Wälder, Grünanlagen und Parks bergen ein enormes Risiko. Auch der Aufenthalt außerhalb der oben genannten Bereiche gilt aufgrund von Windbruch und umher fliegender Teile als sehr gefährlich. Es wurden bereits mehrere Menschen in Folge des Sturmtiefs verletzt!

Mit Stand 16:30 Uhr wurden 628 Sturmeinsätze aufgenommen und werden weiterhin gemäß den vorgeplanten Einsatzkonzepten abgearbeitet. Derzeit nehmen auch die Zahl der Notrufe und Meldungen ab, so dass jetzt Einsatzstellen niedriger Priorität abgearbeitet werden. Die meisten Einsätze sind mit niedriger Priorität eingestuft. Diese werden von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr nacheinander abgearbeitet. Auch jetzt noch erfolgt der Einsatz von Sichtern im Stadtgebiet. Diese fahren vor Ort an die Einsatzstelle um zu entscheiden ob ein Einsatz der Feuerwehr notwendig wird. Im Bedarfsfall werden weitere Einsatzkräfte angefordert.

Insgesamt werden beziehungsweise wurden von den aktuell 628 Sturmeinsätzen 112 Einsätze mit mittlerer Priorität und 17 Einsätze mit hoher Priorität bearbeitet. Aktuell gibt es eine große Einsatzstelle An der Kemperwiese in Dellbrück, wo auch der Rüstzug der Feuerwehr Köln eingesetzt wird.

Die Oberbürgermeisterin hat sich ebenfalls laufend über die Lage informieren lassen und bedankte sich bei den vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Einsatzkräfte. Dieser Dank wurde an die circa 400 Einsatzkräfte weitergegeben. Der Dank gilt auch den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, die die ehrenamtlichen Einsatzkräfte freigestellt haben.

Wir werden Sie weiter fortlaufend über die Lage im Stadtgebiet informieren. Die Medien werden gebeten, von weiteren Anrufen zur Informationsgewinnung abzusehen. Die Bürgerinnen und Bürger werden weiterhin gebeten, den Notruf wirklich nur bei Notfällen zu wählen! So tragen Sie dazu bei, dass die Notrufleitungen für Notfälle frei gehalten werden.