Am Freitag, 2. März 2018, ereignete sich auf der Autobahn 3 Richtung Norden ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem der Fahrer eines Lkw in seiner Fahrerkabine eingeschlossen wurde. Die Feuerwehr Köln befreite den Mann und brachte ihn in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Der Unfall ereignete sich gegen 7:55 Uhr. Der 40 Tonnen-Sattelschlepper war unterwegs auf der Autobahn 3 Richtung Oberhausen, als er etwa 500 Meter vor der Ausfahrt Leverkusen nach rechts von der Fahrbahn abkam und in die Böschung fuhr. Dies geschah vermutlich ungebremst, denn die Zugmaschine wurde dabei massiv zerstört. Das Fahrerhaus lag abgerissen und nach vorne gekippt in der Böschung, beide Achsen und ein Tank waren ebenfalls abgerissen und teilweise unter dem Fahrzeug verklemmt.

Es waren große Mengen an Diesel ausgelaufen und weiträumig über die Einsatzstelle verteilt. Der Lkw-Fahrer war nicht eingeklemmt, jedoch durch die missliche Lage und die Verformungen der Fahrerkabine darin eingeschlossen. Er wurde sofort vom Rettungsdienst versorgt und später von den Einsatzkräften durch das Seitenfenster des Fahrzeugs gerettet. Es steht zu vermuten, dass er einen internistischen Notfall hatte und daher mit dem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen war.

Parallel zur Menschenrettung wurden die ausgelaufenen Betriebsstoffe des Fahrzeugs mit Ölbindemitteln abgestreut. In der Nähe der heißen Motorenteile wurde eine geringe Menge Schaum auf die Diesellache gegeben, um eine Brandgefahr auszuschließen.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit zwölf Fahrzeugen und 31 Einsatzkräften etwa anderthalb Stunden lang vor Ort.