Feuerwehr und Hilfsorganisationen beenden ihren Einsatz

Um 21:40 Uhr haben die Einsatzkräfte die letzten Bewohnerinnen und Bewohner zu den Alten- und Pflegeeinrichtungen der Sozialbetriebe Köln (SBK) zurückgebracht. Während die meisten der rund 1.100 gehfähigen Bewohnerinnen und Bewohner mit Bussen recht einfach befördert werden konnten, mussten 182 Bettlägerige mit zum Teil großem Aufwand transportiert werden. Im Zuge der Transporte mussten die Rettungsteams die medizinische Versorgung stets ausreichend sicherstellen.

Aus den privaten Wohnungen in Riehl und Mülheim mussten die Einsatzkräfte 31 Pflegebedürftige mit Rettungsfahrzeugen transportieren. Zehn brachten sie in Krankenhäuser, die restlichen in die Anlaufstellen. Auch diese Betroffenen sind mittlerweile in ihre Wohnungen zurückgebracht worden.

Der Direktor der Feuerwehr Köln, Johannes Feyrer, ist zufrieden mit der Leistung aller Einsatzkräfte und bedankt sich für ihre Arbeit:

Wir haben inzwischen Erfahrung bei der Räumung der Riehler Heimstätten, trotzdem stellt dies eine große Herausforderung für alle Beteiligten dar. Mein Dank gilt jedem Einzelnen.

In vielen Einheiten erfolgte während des Tages ein Personaltausch, so dass am Nachmittag frische Kräfte zur Verfügung standen. Somit waren allein von Feuerwehr, Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe sowie Malteser Hilfsdienst rund 750 Einsatzkräfte aus Köln und aus dem Umland im Einsatz. Hinzu kommen noch jeweils 160 Einsatzkräfte von Polizei und Ordnungsamt. Auch bei den privaten Krankentransportunternehmen Accon Köln, Ambulanz Köln, G.A.R.D. Köln sowie "Rolli op Jöck" wurden Fahrzeuge mit Personal für den Transport von Patientinnen und Patienten geordert.

Die überörtlichen Einsatzkräfte kamen aus Leverkusen, Bonn und Wuppertal, den Kreisen Düren, Heinsberg, Euskirchen sowie aus dem Rhein-Erft-Kreis, dem Rheinisch-Bergischen Kreis, dem Rhein-Sieg-Kreis, dem Oberbergischen Kreis und der Städteregion Aachen.

Die Kölner Einheiten von Feuerwehr und Rettungsdienst kamen von den Feuerwachen Ehrenfeld, Innenstadt, Ostheim, Porz und Weidenpesch. Von der Freiwilligen Feuerwehr Köln waren die Löschgruppen Brück, Dellbrück, Eil, Ensen, Flittard, Fühlingen, Heumar, Langel-Rheinkassel, Lövenich, Longerich, Porz-Langel, Rodenkirchen, Roggendorf-Thenhoven, Strunden, Urbach, Wahn-Heide-Lind, Widdersdorf, Worringen, Zündorf sowie der Fernmeldedienst und der Umweltschutzdienst. Der Einsatz der Rettungskräfte wurde durch den Führungsdienst der Branddirektion geleitet. Unterstützt wurde die Einsatzleitung dabei von der Leitstelle.