© Stadt Köln/Berufsfeuerwehr

Bei einer aufwendigen Rettung auf einem ehemaligen Industriegelände wurde eine männliche Person von der Feuerwehr gerettet und anschließend in ein Krankenhaus transportiert.

Am Samstag, 16. Dezember 2017, erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Köln gegen 5:08 Uhr ein Notruf, dass eine Person durch das Dach einer ehemaligen Industriehalle in Kalk durchgebrochen und circa acht Meter in die Tiefe gestürzt ist. Die eintreffenden Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr fanden vor Ort eine männliche Person vor, die in einer ehemaligen Industriehalle in einem circa 3 mal 3 Meter großen Schacht lag.

Die Person war zuvor auf dem Dach eingebrochen und in den Schacht gestürzt. Während die Person schon im Schacht durch den Rettungsdienst und Notarzt medizinisch versorgt wurde, konnten die Einsatzkräfte der Feuerwache Deutz, gemeinsam mit der Spezialeinheit der Höhenretter aus Ehrenfeld die schonende Patientenrettung vorbereiten.

Die Person wurde mit Hilfe einer Schleifkorbtrage und der Zugkraft von zehn Feuerwehrmännern im "Mannschaftszug" aus dem Schacht gerettet. Nach der circa 90-minütigen Rettung wurde die Person vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Kölner Krankenhaus der Maximalversorgung transportiert.

Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren circa 15 Einsatzkräfte von den Feuerwachen Deutz und Ehrenfeld im Einsatz. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.