Stand: Samstag, 10. Februar 2018, 7 Uhr

Seit dem Vormittag war ein Anstieg der Rettungsdiensteinsätze über den Durchschnitt eines vergleichbaren Freitags zu verzeichnen. Wie in den vergangenen Jahren lokalisierten sich die Einsatzschwerpunkte im Bereich der Altstadt, Südstadt und dem Kwartier Latäng. Insgesamt wurden durch den Rettungsdienst in den zurückliegenden 24 Stunden 457 Einsätze abgearbeitet. Der Rettungsdienst wurde dabei durch ehrenamtliche Einsatzkräfte im Kwartier Latäng unterstützt. Hier wurde eine Unfallhilfsstelle bis nachts um 3 Uhr in Betrieb genommen.

Für die Kräfte des Brandschutzes und der Technischen Hilfeleistung kam es ab den Abendstunden zu mehreren besonderen Einsätzen:

  • 19:18 Uhr
    Durch heiße Asche entzündete sich in Buchforst ein Karton in einem Treppenhaus. Das Kleinfeuer konnte vor Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte durch Anwohnerinnen und Anwohner gelöscht werden. Der verrauchte Bereich wurde durch die Feuerwehr kontrolliert und gelüftet. Im Einsatz waren 19 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst.
  • 22:36 Uhr
    In Neuehrenfeld führte der Brand einer Elektroverteilung im Kellergeschoss zu einer Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus. Das Feuer konnte durch den unter Atemschutz vorgehenden Angriffstrupp zügig gelöscht werden. Feuerwehr und Rettungsdienst Köln waren mit 21 Einsatzkräften vor Ort.
  • 23:50 Uhr
    Am Chlodwigplatz wurde eine Person von einer Stadtbahn erfasst. Der Patient erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Mehrere Augenzeugen mussten betreut werden. Hierfür stellte die KVB einen Bus zur Verfügung. Im Einsatz waren 37 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Notfallseelsorge.
  • 4:25 Uhr
    Angebranntes Essen führte in Sülz am frühen Morgen zu einer Rauchentwicklung, die einen Heimrauchmelder auslöste. Zur Erkundung wurde sich über die Drehleiter Zugang ins Objekt geschaffen. Der betroffene Bereich wurde gelüftet. Im Einsatz waren 19 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst.
  • 5:27 Uhr
    Ein angesprungenes Dieselaggregat zur Notstromversorgung führte in einer Tiefgarage unter einem Hochhaus in Chorweiler zu einer Abgaswolke, die von Anwohnerinnen und Anwohnern als Rauchentwicklung wahrgenommen wurde. Die nach Feuer der Einsatzstufe Zwei alarmierten Kräfte musste sich gewaltsam Zutritt zum Objekt verschaffen, um den betroffenen Bereich zu erkunden. Neben einer Erkundung waren keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Im Einsatz waren 38 Einsatzkräfte von Freiwilliger- und Berufsfeuerwehr sowie des Rettungsdienstes.

Auch am heutigen Karnevalsfreitag wurden für die Abwicklung des hohen Einsatzaufkommens der Rettungsdienst und die Leitstelle personell verstärkt. Ein Verbindungsbeamter der Feuerwehr Köln stand für eine direkte Kommunikation im Koordinierungsstab als Ansprechpartner zur Verfügung.