Am Samstag, 19. August 2017, rettete die Kölner Feuerwehr zwei Personen und deren zwei Hunde aus dem Randkanal in Lövenich.

Gegen 14 Uhr ging der Notruf einer Augenzeugin in der Leitstelle der Feuerwehr mit folgender Meldung ein: In Höhe der Rurseeallee in Lövenich sind zwei Personen samt Hund in den Kölner Randkanal gefallen und drohten zu ertrinken. Die Leitstelle entsandte Kräfte gemäß dem Einsatzstichwort "Person im Wasser". Dazu gehören neben der Berufsfeuerwehr samt Rettungsdienst die zuständigen Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr  Lövenich und Widdersdorf, je eine Sondereinheit zur Wasserrettung und zur Vornahme eines Echolotes zur Unterwasserortung sowie ein Hubschrauber zur besseren Ortung der Person aus der Luft.

Bereits nach dem Ausrücken wurden die Kräfte an mehrere Anfahrpunkte verteilt, da durch die Strömung mit dem Abtreiben der Personen und Tiere zu rechnen war. Diese Einschätzung wurde durch erneute Notrufe von Passanten auch bestätigt. Die ersteintreffenden Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lövenich konnten somit stromabwärts in Höhe der Brauweilerstraße beide Personen (ein 16-jähriger Jugendlicher und eine 38-jährige Frau) etwa 13 Minuten nach Notrufeingang über eine tragbare Leiter retten. Ebenfalls konnte der erste, kleinere Hund an Land gebracht werden. Der zweite Hund trieb weiter ab und wurde in Höhe der Straße Am Randkanal beziehungsweise Lise-Meitner-Ring durch Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr aus dem Wasser geholt. Beide Personen wurden von einer Notärztin und Rettungsdienstpersonal untersucht. Sie waren (ebenso wie die beiden Hunde) äußerlich unverletzt, wurden aber zur weiteren Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht. Die Hunde konnten in die Obhut von Verwandten gegeben werden.

Der Einsatz war gegen 14:45 Uhr beendet. Eingesetzt wurden 27 Kräfte mit elf Fahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst der Wachen Lövenich, Lindenthal, Altstadt, Chorweiler und Marienburg sowie den Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Lövenich, Widdersdorf und Fühlingen. Ferner war der auf dem Flughafen Köln/Bonn stationierte Intensivtransporthubschrauber eingebunden. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.