In einem Fitnessstudio in Raderberg kam es am heutigen Sonntagvormittag zu einem Feuer. Nach circa einer Stunde konnte das Feuer gelöscht werden. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Gegen 11:15 Uhr riefen die Gäste des Fitnessstudios die Feuerwehr und meldeten den Brand im Umkleidebereich. Die Leitstelle alarmierte daraufhin gemäß dem Einsatzstichwort "Feuer 1" den zuständigen Löschzug von der Feuerwache Marienburg und ein Löschfahrzeug von der Feuerwache Innenstadt. Während der Besitzer des Fitnessstudios mit einem Pulverlöscher vergeblich einen ersten Löschversuch unternahm, konnten sich die circa 15 Gäste selbstständig in Sicherheit bringen. Kurze Zeit später trafen die Einsatzkräfte ein. Schnell bemerkten diese, dass die Flammen bereits den gesamten Saunabereich erfasst hatten und weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung notwendig waren.

So wurde das Einsatzstichwort zunächst auf "Feuer 2" und schließlich, um genügend Personalreserven zu besitzen, auf "Feuer 3"erhöht. Bei der folgenden Brandbekämpfung wurden Atemschutztrupps von zwei Gebäudeseiten zum Brandherd vorgeschickt. Zeitgleich waren drei C-Rohre, eines davon über eine Drehleiter, im Einsatz. Durch die hohen Brandlasten und die Isolierung in der Sauna war die Hitze am Brandherd so groß, dass die Helme der sich im Innenangriff befindlichen Feuerwehrmänner verformt wurden.

Nach circa 60 Minuten zeigten die Löschmaßnahmen endlich Wirkung. Jedoch breitete sich während der Löschmaßnahmen der Brandrauch im gesamten Gebäude aus, sodass anschließend noch umfangreiche Lüftungsmaßnahmen erforderlich waren. Insgesamt wurden während des Einsatzes circa 22 Atemschutzgeräte eingesetzt. Wegen der niedrigen Außentemperaturen um den Gefrierunkt, wurden die circa 15 Gäste des Fitnessstudios in einem Bus der Feuerwehr beherbergt. Zusätzlich wurden sie von einem Notarzt in Augenschein genommen, waren jedoch alle unverletzt.

Im Einsatz waren insgesamt circa 45 Einsatzkräfte mit circa 20 Fahrzeugen der Feuer- und Rettungswachen Marienburg, Innenstadt, Lindenthal und Porz. Die Löschgruppe Rodenkirchen der Freiwilligen Feuerwehr stellte den Brandschutz auf der entblößten Feuerwache Marienburg sicher. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.