Alle Bewohnerinnen und Bewohner sind in den Riehler Heimstätten zurück. Hilfsorganisationen und Feuerwehr haben ihren Einsatz im Zusammenhang mit der Fliegerbombenentschärfung beendet. Alle Bewohnerinnen und Bewohner wurden zu den Riehler Heimstätten der Sozial-Betriebe-Köln zurück gebracht. Auch die Pflegebedürftigen aus der Umgebung konnten inzwischen in ihre Wohnungen zurück gebracht werden.

Insgesamt mussten rund 600 Personen von Feuerwehr und Rettungsdienst transportiert werden. Nachdem die Riehler Heimstätten innerhalb von zwei Wochen zum zweiten Mal geräumt werden mussten, ziehen die Einsatzkräfte zufrieden Fazit.

Transport und Betreuung der Patientinnen und Patienten verliefen reibungslos. Die Maßnahmen der verschiedenen beteiligten Ämter und Organisationen haben gut ineinandergegriffen. Natürlich halfen die Erfahrungen der Evakuierung vergangene Woche mit, diese Woche noch besser zu arbeiten. Besonderer Dank gilt hier wieder einmal der Vielzahl der ehrenamtlichen Helfer aus dem ganzen Regierungsbezirk Köln. So hatte ein großer Teil der eingesetzten Einsatzkräfte nach dem Rücktransport der Patientinnen und Patienten noch ihren Heimweg anzutreten in die Städte Aachen, Bonn, Leverkusen, die Kreise Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg, den Oberbergischen Kreis, den Rhein-Erft Kreis, den Rheinisch-Bergischen Kreis und den Rhein-Sieg Kreis.

Der Einsatz stellte eine organisatorische Herausforderung für alle rund 710 im Laufe des Tages eingesetzten Kräfte der Hilfsorganisationen ASB, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst sowie von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr Köln dar. Während die gehfähigen Bewohnerinnen und Bewohner mit Bussen recht einfach befördert werden konnten, mussten rund 270 teils Pflegebedürftige mit zum Teil großem Aufwand transportiert werden. Im Zuge der Transporte mussten die Rettungsteams die medizinische Versorgung stets ausreichend sicherstellen.

Die Feuerwehr bedankt sich für die gute Zusammenarbeit unter der Führung des Ordnungsamtes mit anderen städtischen Ämtern, Polizei, Firmen, Sozial-Betrieben-Köln, dem Kampfmittelräumdienst, der KVB und der RheinEnergie.