Am frühen Abend wurde eine männliche Person von der Feuerwehr nach längerer Suche aus dem Rhein gerettet. Nach der medizinischen Versorgung wurde sie vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. Gegen 17:20 Uhr ging in der Leitstelle der Feuerwehr Köln ein Notruf von mehreren Jugendlichen ein, die im Rhein in Mülheim eine männliche Person in circa 15 bis 20 Metern Entfernung vom Ufer haben treiben sehen. Die Leitstelle entsandte daraufhin nach dem Stichwort "Person im Rhein" ein Aufgebot von verschiedenen Einsatzmitteln, welche nach einem standardisierten Verfahren definierte Punkte am Rheinufer anfahren.

Gleichzeitig wurde das Rettungsboot und das Löschboot von der Löschbootstation in Deutz zur wasserseitigen Suche alarmiert. Nach dem die ersten Einsatzkräfte eintrafen, konnten die meldenden Jugendlichen präzisierend befragt werden. Das Rheinufer wurde daraufhin systematisch von den Einsatzkräften auf einer Länge von circa 2 Kilometern nach der Person abgesucht. Erschwert wurde die Suche durch die einsetzende Dunkelheit und schlechte Zugänglichkeit des Ufers. Circa 45 Minuten nach der Alarmierung konnte am Schlosspark Stammheim schließlich die männliche Person vom Ufer gesichtet werden. Die Strömungsretter der Feuer- und Rettungswache Innenstadt sprangen sofort in das eiskalte Wasser und brachten den Mann an Land.

Umgehend wurde die rettungsdienstliche Versorgung durch die Strömungsretter und anwesende Besatzung des Löschfahrzeuges der Feuerwache Deutz eingeleitet. Der Rettungswagen und das Notarzteinsatzfahrzeug hielten sich in einiger Entfernung bereit und trafen wenige Augenblicke später ein. Der Mann wurde sehr stark unterkühlt in ein Krankenhaus der Maximalversorgung transportiert.

Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren gut 30 Einsatzkräfte von den Feuerwachen Mülheim, Innenstadt, Deutz, Weidenpesch, von der Löschgruppe Flittard der Freiwilligen Feuerwehr sowie vom Führungsdienst der Branddirektion im Einsatz.