Während des Fußballspiels am Donnerstag, 28.September 2017, im RheinEnergieSTADION wurde die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Köln kurz vor 20 Uhr über eine Rauchentwicklung im Asylheim Max-Planck-Straße in Marsdorf informiert. Unverzüglich wurden Kräfte der Feuerwachen Lövenich und Lindenthal alarmiert sowie der Einsatzführungsdienst der Branddirektion. Da sich das Löschfahrzeug der Feuerwache Lövenich der Berufsfeuerwehr als Sicherheitswache im Stadion befand, hatte die Löschgruppe Lövenich der Freiwilligen Feuerwehr ihr Löschfahrzeug für diesen Abend mit sieben Einsatzkräften fest besetzt.

Dieses Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr traf gemeinsam mit Drehleiter und Rettungswagen der Berufsfeuerwehr acht Minuten nach Beginn der Notrufannahme vor Ort ein. An dem von Flüchtlingen bewohnten Containerbau war eine Rauchentwicklung zu erkennen und der Angriffstrupp der Freiwilligen Feuerwehr ging zur Erkundung und Brandbekämpfung vor. Die Ursache der Rauchentwicklung war schnell gefunden. Es brannte ein elektrischer Heißwasserbereiter in der Küche. Da sich die starke Rauchentwicklung auch auf benachbarte Räume ausgebreitet hatte, wurden auch diese Räume kontrolliert. Hierbei wurde im dicht verqualmten Bereich ein schlafender Mann vorgefunden und sofort ins Freie gerettet.

Nach Behandlung vor Ort durch den Notarzt wurde er mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Dieser Einsatz zeigt wiederum, wie gut das Zusammenspiel zwischen Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr Köln funktioniert. Auch die Praxis, bei Großveranstaltungen den "Grundschutz" in gewohnter Weise sicherzustellen und für die Absicherung der Veranstaltung zusätzliche Kräfte in Dienst zu nehmen, hat sich erneut bewährt. Letztlich verdankt ihr ein Mensch sein Leben!