Fünf Verletzte und vier weitere Betroffene bei einem Zwischenfall mit einer Pferdekutsche des Rosenmontagszuges

Um 14:20 Uhr wurde die Feuerwehr Köln zu einem Zwischenfall mit einer Pferdekutsche des Rosenmontagszuges in die Neven-DuMont-Straße alarmiert. Die Anruferinnen und Anrufer berichteten von mehreren verletzten Personen. Um die Einsatzstelle auf dem Zugweg des Kölner Rosenmontagszuges zu erreichen, musste der Zug vorübergehend angehalten werden, damit die Einsatzfahrzeuge gegen die Fahrtrichtung anfahren konnten. Die mit dem Veranstalter vorgeplanten Anfahrten inklusive der Querungsstellen haben sich hier bewährt und ermöglichten ein zügiges Erreichen der Einsatzstelle ohne Verzögerungen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurden drei verletzte Karnevalisten bereits von Ersthelferinnen, Ersthelfern und vom Sanitätsdienst der Kölner Hilfsorganisationen gemeinschaftlich erstversorgt. Durch den Rettungsdienst wurden insgesamt fünf verletzte und betroffene Personen gesichtet und rettungsdienstlich versorgt. Drei Personen mussten aufgrund ihrer Verletzungen in Krankenhäuser transportiert werden. Zwei weitere konnten nach der Erstversorgung in einer Betreuungsstelle zur Psychosozialen Notfallversorgung, die die Hilfsorganisationen spontan im Vierscheibenhaus des WDR eingerichtet hatten, betreut werden.

Dort wurden im Verlauf des Einsatzes noch drei weitere Personen betreut. Eine betroffene Person musste zur medizinischen Versorgung ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Kutsche wurde im Bereich Neue Langgasse und Breitestraße aufgefunden. Der Kutscher wurde rettungsdienstlich versorgt und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Nach circa einer Stunde konnte der Zug seinen Weg fortsetzen. Zur Unfallursache können keine weiteren Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Besonders erwähnenswert war das Verhalten der Besucherinnen und Besucher im Bereich der Unfallstelle. Ärzte, die zum Feiern an der Zugstrecke waren, beteiligten sich bereits vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Erstversorgung der Verletzten. Auch die anderen Karnevalisten verhielten sich vorbildlich. Vielen Dank für die Zivilcourage.

Bei einem weiteren Zwischenfall im Rahmen des Rosenmontagszuges stürzte gegen 17:46 Uhr ein Karnevalist einer Karnevalsgesellschaft im Bereich der Mohrenstraße von einem Mottowagen und zog sich dabei lebensgefährliche Kopfverletzungen zu.

Der Scherverletzte wurde vom Sanitätsdienst und vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus der Maximalversorgung transportiert.