Die Pressemeldungen bei diesem Aufsehen erregenden Einsatz wurden gemeinsam mit dem Presseamt erstellt. Hier eine Zusammenfassung:

1. Meldung, 18:03 Uhr

Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist auf dem Weg zur linksrheinischen Bodenstation der Kölner Seilbahn und der Einsatzleitung der Berufsfeuerwehr Köln.

Mit Höhenrettern ist die Berufsfeuerwehr im Einsatz, um die rund 100 Passagiere der außer Betrieb gesetzten Kölner Seilbahn aus den Gondeln zu befreien. Am Nachmittag hatte sich eine Gondel bei der Einfahrt in die linksrheinische Bodenstation verkeilt. Daraufhin aktivierte sich der automatische Notstop für alle Gondeln. Betroffen sind 32 Gondeln. Eine Aufhebung des Notstopps ist laut der Kölner Verkehrs Betriebe ausgeschlossen. Die Passagiere werden im Laufe des Nachmittages und des frühen Abends gerettet. Um 17:50 Uhr waren bereits 41 Personen von der Berufsfeuerwehr aus den Gondeln abgeseilt worden, beziehungsweise in Ufernähe mit Drehleitern befreit worden. Höhenretter aus Düsseldorf und Aachen unterstützen die Kölner Kräfte.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat die Kölner Verkehrs-Betriebe aufgefordert, in der morgigen Sitzung des Hauptausschusses einen Bericht zu dem technischen Versagen abzugeben. Sie dankt schon jetzt den eingesetzten Kräften für ihren unermüdlichen Einsatz, so schnell wie möglich die Menschen aus den Gondeln zu befreien.

Ich kann mich gut in die Lage der Betroffenen versetzen, die ja sicherlich mit einer gehörigen Portion Angst über dem Rhein schweben. Umso mehr gilt mein Dank den Einsatzkräften, die so schnell wie möglich für alle Betroffenen die Situation sicher bereinigen. Im Hauptausschuss morgen werden wir von der KVB einen detaillierten Bericht zu diesem – man muss leider sagen – erneuten Versagen verlangen.

2. Meldung, 19:04 Uhr

Mit deutlich über 100 Einsatzkräften und Höhenrettern aus Köln, Düsseldorf, Dortmund, Aachen und dem Oberbergischen Kreis sowie der Werkfeuerwehr RWE befreit die Kölner Berufsfeuerwehr aktuell die festsitzenden Passagiere der Kölner Seilbahn. Eine Gondel hatte beim Einfahren in die linksrheinische Bodenstation heute Nachmittag einen Not-Stopp ausgelöst. Von rund 100 Passagieren konnten bereits 45 Personen wieder an das Ufer gebracht werden. Die Feuerwehr rechnet mit einem Einsatz bis weit in die Nachtstunden.

3. Meldung, 20:22 Uhr

Um 20:10 Uhr konnte die Berufsfeuerwehr den Abschluss der Höhenrettungs-Aktion an der Kölner Seilbahn vermelden. Unterstützt von Kräften der Feuerwehren Aachen, dem Oberbergischen Kreis, Düsseldorf und Dortmund gelang es deutlich früher als befürchtet, die über 70 festsitzenden Passagiere wieder ans Ufer und auf den Boden zu bringen.

4. Meldung, 21:32 Uhr

Oberbürgermeisterin Henriette Reker:

Ich danke der Kölner Feuerwehr für ihren großartigen Einsatz und den vielen Einsatzkräften auch aus der Region, die uns Kölner unterstützten. Damit war eine schnelle Rettung der Passagiere möglich. Meine Gedanken waren bei den Kindern und Erwachsenen, die über viele Stunden mutig und geduldig ausharren mussten.

Insgesamt 65 Personen, davon 20 Kinder und Jugendliche, waren heute Nachmittag von einem Sicherheits-Stopp der Kölner Seilbahn betroffen, der alle 32 Gondeln sofort in ihrer Position über dem Ufer und dem Rhein stoppte. Kurz nach 20 Uhr konnte die Kölner Feuerwehr melden, dass alle Passagiere unverletzt und wohlbehalten das Ufer wieder erreicht hatten. Über 150 Einsatzkräfte und Höhenretter waren im Einsatz. Die Kräfte der Berufsfeuerwehr Köln wurden von 30 Kräften der Städte Düsseldorf, Dortmund und Aachen und aus dem Oberbergischen Kreis unterstützt, sowie der DLRG, der Freiwilligen Feuerwehr und Spezialisten der RWE. Ohne Verletzungen konnte alle Passagiere gerettet werden, lediglich ein Gondel-Mitfahrer klagte kurzzeitig über Kreislaufprobleme. 24 Gondeln, die sich aktuell über dem Rheinbefanden,  waren nur mit Höhenrettern erreichbar, acht Gondeln konnten noch mit Drehleitern vom Ufer aus erreicht werden.