Am Donnerstag, 6. Juni 2017, ereignete sich kurz vor Mitternacht im Stadtteil Niehl ein Verkehrsunfall auf der Amsterdamer Straße in Höhe der Kreuzung Friedrich-Karl-Straße. Im Kreuzungsbereich kollidierte ein Taxi mit einer Straßenbahn der Kölner Verkehrs-Betriebe. Nach ersten Meldungen sollte der Fahrer des Taxis in seinem Fahrzeug eingeklemmt sein. Aus diesem Grunde wurden umfangreiche Einsatzmittel entsandt, welche sowohl die technische und als auch die medizinische Rettung durchführen können.

Die Erkundung vor Ort ergab folgendes Bild: Ein Straßenbahnzug, mit etwa 50 Fahrgästen besetzt, war mit einem Taxi zusammengestoßen. Das Taxi war erheblich deformiert zwischen der Straßenbahn und einem Straßenbaum verkeilt. Der Fahrer des Taxis, der sich alleine im Fahrzeug befand, wurde bei diesem Zusammenstoß schwer verletzt, jedoch nicht in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Offensichtlich bedingt durch den Unfallmechanismus sprangen die Räder des vorderen Drehkranz der Bahn aus den Gleisen. Durch die Einsatzkräfte wurden in der Bahn sowohl der Fahrer der Bahn als auch die Fahrgäste in Augenschein genommen. Der Fahrer und eine weibliche Person aus der Bahn mussten medizinisch behandelt werden. Der Straßenbahnfahrer wurde vorsorglich einer stationären medizinischen Behandlung zugeführt. Die Bergungsarbeiten an der Unfallstelle gestalten sich wegen des Schadensbildes kompliziert. Der Pkw muss aus der besondere Lage geborgen sowie die Straßenbahn eingegleist werden. Einsatzkräfte der Feuerwehr Köln übernehmen diese Aufgabe gemeinsam mit Spezialisten der Kölner Verkehrsbetriebe.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 31 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen im Einsatz. Die Einheiten kamen von den Feuerwachen Innenstadt und Weidenpesch. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Branddirektion.