Beim Stadtplanungsamt sind mehrere Stellen eines Ingenieurs beziehungsweise einer Ingenieurin der Fachrichtungen Stadtplanung, Landschaftsarchitektur oder Architektur mit Vertiefung Städtebau zu besetzen.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen

  • Erarbeitung komplexer städtebaulicher Planungen inklusive Begründung; Städtebauliche Vorentwürfe und Konzepte als Grundlage für Wettbewerbsauslobungen, Bauleitplanungen, Revitalisierung von Brachflächen und ähnlichem mit allen zum Verständnis der Planungen erforderlichen Mitteln (Modelle, Visualisierungen, Pläne, Fotodokumentation, schriftlicher Ausarbeitungen)
  • Besondere Aufgaben (zum Beispiel: kleinräumige Standortuntersuchungen) nach Weisung
  • Bearbeitung von Planungen unter Berücksichtigung der Bewilligung von Fördermitteln aus Städtebauförderung
  • Beratung Externer zur Sicherung der städtebaulichen Ordnung und der gestalterischen Qualität
  • Mitwirkung bei der Öffentlichkeitsarbeit, zum Beispiel Vertretung des Amtes in Bezirksvertretungen.  

Wir erwarten von Ihnen

Vorausgesetzt wird:

Das zu besetzende Aufgabengebiet erfordert ein erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Ingenieur-Hochschulstudium (Diplom oder Master an einer Technischen Universität, Technischen Hochschule oder Universität) der Fachrichtungen Stadtplanung, Landschaftsarchitektur oder Architektur mit Vertiefung Städtebau.

Unverzichtbare Voraussetzung bei Beamtinnen und Beamten ist neben den vorgenannten Voraussetzungen die erlangte Befähigung für die Ämtergruppe des zweiten Einstiegsamtes der Laufbahngruppe 2 (ehemals höherer Dienst).

Hierüber sollten Sie verfügen:

  • Erfahrung in Projektentwicklung, Projektsteuerung, fundierte Kenntnisse des Planungs- und Baurechts
  • ein besonders hohes Maß an Sicherheit im städtebaulichen und stadtgestalterischen Entwerfen mit guten darstellerischen Entwurfsfähigkeiten,
  • umfangreiche Erfahrungen in inhaltlicher und methodischer Konzeption und Durchführung dialogischer Planungsprozesse (Moderation),
  • die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte planerisch klar und eindeutig aufzubereiten und ergebnisorientiert mit Investorinnen beziehungsweise Investoren und Architektinnen beziehungsweise Architekten zu erörtern und in politischen Gremien zu vertreten (überdurchschnittliches Verhandlungsgeschick),
  • sehr gute schriftliche und mündliche Sprachkompetenz sowie sehr gute grafische
  • Darstellungskompetenz zur Darstellung der komplexen Sachverhalte,
  • überdurchschnittliche Belastbarkeit und Leistungsbereitschaft,
  • überdurchschnittliche Arbeitsqualität und Ergebnisorientierung,
  • Teamorientierung sowie
  • sehr gute Anwendungspraxis der üblichen Datenverarbeitungsprogramme (Microsoft Office, Adobe Acrobat)
  • Anwendungskenntnisse über Fördermittelzugänge (zum Beispiel: EFRE, Städtebauförderung, Projekte des nationalen Städtebaus)
  • CAD- Kenntnisse 

Wünschenswert sind:

  • Vertiefende Kenntnisse in der Projektleitung Freianlagenplanung LPH 1-3
  • Kenntnisse und Erfahrungen bei der Vergabe öffentlicher Leistungen
  • Berufserfahrung im öffentlichen Dienst

Wir bieten Ihnen

Die Stellen sind bewertet nach Entgeltgruppe 13 TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) beziehungsweise Besoldungsgruppe A 13 Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt LBesG NRW (Landesbesoldungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen).

Die individuelle Eingruppierung erfolgt nach tariflicher Regelung.

Es handelt sich um unbefristete Vollzeitstellen.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden (Tarifbeschäftigte) beziehungsweise 41 Stunden (Beamtinnen und Beamte). 

Ihre Bewerbung

Weitere Auskunft erteilen Frau Müssigmann, Telefon 0221 / 221-22800, und Herr Flucht, Telefon 0221 / 221-24909.

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte mit den erforderlichen Nachweisen sowie Arbeitsproben (auch in Papierformat, maximal DIN A3) unter Angabe der Kennziffer 997/17-08 bis zum 1. Dezember 2017 an:

Stadt Köln
Stadtplanungsamt
Willy-Brandt Platz 2
50679 Köln

 

Die Stadt Köln hat sich verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen – insbesondere MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und gebeten, sich zu bewerben.

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY – Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY.