Beim Stadtplanungsamt ist ab sofort die Stelle eines Ingenieurs beziehungsweise einer Ingenieurin (Diplom oder Master an einer Technischen Universität, Technischen Hochschule oder Universität) der Fachrichtungen Städtebau, Stadt- und Regionalplanung, Raumplanung, Urbanistik, Landschaftsplanung beziehungsweise Landschaftsarchitektur oder Umweltgeografie im "Planungsteam 1 Innenstadt und zentrale Planungsangelegenheiten" zu besetzen.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen

  • Selbständige Bearbeitung auch komplexer Umweltprüfungen sowohl im Rahmen förmlicher Verfahren der verbindlichen Bauleitplanung und Satzungen nach dem Baugesetzbuch und der Bauordnung des Landes Nordrhein-Westfalen als auch im Rahmen informeller und städtebaulicher Planungen.
  • Selbständige Bearbeitung von Stellungnahmen bei Rechtsetzungsverfahren interner und externer Dienststellen zu Fragen des Umweltrechts.
  • Vorentwürfe und Konzepte als Grundlage für Wettbewerbsauslobungen, Bauleitplanungen, Revitalisierung von Brachflächen und ähnlichem mit allen zum Verständnis der Planungen erforderlichen Mitteln (Modelle, Visualisierungen, Pläne, Fotodokumentation, schriftlicher Ausarbeitungen und so weiter).
  • Beratung der Kolleginnen und Kollegen sowie Externer zur Sicherung Belange der Umwelt
  • Mitwirkung bei der Öffentlichkeitsarbeit, zum Beispiel Vertretung des Amtes in Ausschüssen und auch bei der Beteiligung der Öffentlichkeit

Wir erwarten von Ihnen

Vorausgesetzt wird:

Die Aufgabenwahrnehmung erfordert ein erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Ingenieur-Hochschulstudium (Diplom oder Master an einer Technischen Universität, Technischen Hochschule oder Universität) der Fachrichtungen Städtebau, Stadt- und Regionalplanung, Raumplanung, Urbanistik, Landschaftsplanung beziehungsweise Landschaftsarchitektur oder Umweltgeografie.  

Unverzichtbare Voraussetzung bei Beamtinnen und Beamten ist neben den vorgenannten Voraussetzungen die erlangte Befähigung für die Ämtergruppe des zweiten Einstiegsamtes der Laufbahngruppe 2 LBesG NRW (Landesbesoldungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen).

Hierüber sollten Sie verfügen:

  • Berufserfahrung in vergleichbaren Aufgabengebieten
  • Fachkenntnisse im Umwelt- sowie im Bauplanungs- und Bauordnungsrecht
  • Erfahrungen in inhaltlicher und methodischer Konzeption und Durchführung dialogischer Planungsprozesse
  • die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte klar und eindeutig aufzubereiten und ergebnisorientiert mit Planerinnen und Planern sowie Investoreninnen beziehungsweise Investoren zu erörtern und in politischen Gremien zu vertreten (überdurchschnittliches Verhandlungsgeschick)
  • sehr gute schriftliche und mündliche Sprachkompetenz sowie sehr gute grafische Darstellungskompetenz zur Darstellung der komplexen Sachverhalte
  • überdurchschnittliche Belastbarkeit und Leistungsbereitschaft
  • überdurchschnittliche Arbeitsqualität und Ergebnisorientierung
  • Teamorientierung sowie sehr gute Anwendungspraxis der üblichen Datenverarbeitungsprogramme (Microsoft Office, Adobe Acrobat)
  • fundierte ArcGIS Kenntnisse

Wünschenswert sind:

  • Berufserfahrung im öffentlichen Dienst
  • Kenntnisse und Erfahrungen bei der Vergabe öffentlicher Leistungen

Wir bieten Ihnen

Die Stelle ist bewertet nach Entgeltgruppe 13 TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) beziehungsweise Besoldungsgruppe A 13 Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt LBesG NRW (Landesbesoldungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen).  

Die individuelle Eingruppierung erfolgt nach tariflicher Regelung.  

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 41 beziehungsweise 39 Stunden.

Ihre Bewerbung

Weitere Auskünfte erteilt Frau Zlonicky, Telefon 0221 / 221 - 22893.  

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte mit den erforderlichen Nachweisen sowie Arbeitsproben (auch in Papierformat, maximal DIN A3) unter Angabe der Kennziffer 511/17-08 bis zum 1. Dezember 2017 an die folgende Adresse:  

Stadt Köln
Stadtplanungsamt
Willy-Brandt Platz 2
50679 Köln

Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.

Die Stadt Köln hat sich selbst verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen – insbesondere MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) - zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und werden gebeten, sich zu bewerben.

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY – Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikats DIVERSITY.

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.