Im Amt für Stadtentwicklung und Statistik ist im Bereich Koordination von stadtentwicklungspolitisch bedeutsamen Projekten ab sofort die Stelle einer Gruppenleiterin oder eines Gruppenleiters zu besetzen.

Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik beobachtet die gesellschaftliche, wirtschaftliche und räumliche Entwicklung der Stadt und erstellt Konzepte zur zukunftsfähigen Entwicklung von Köln. Im Amt werden sektorale Stadtentwicklungskonzepte für wichtige urbane Funktionsbereiche wie Wohnen, Wirtschaft, Einzelhandel und Versorgung sowie Zukunftscluster erarbeitet. Zur Stärkung und Erneuerung von strukturschwachen Stadtgebieten und Transformationsgebieten erstellt das Amt räumliche Entwicklungskonzepte und integrierte Handlungskonzepte.

Die zu besetzende Stelle ist in der Gruppe angesiedelt, die für die Konzeption, Umsetzung und Koordination von Integrierten Handlungskonzepten wie dem Programm "Starke Veedel – Starkes Köln" zuständig ist.

Mit dem Programm "Starke Veedel – Starkes Köln" möchte die Stadt Köln die Chancen der aktuellen EU-Förderperiode nutzen und in einem integrierten Ansatz Maßnahmen in den elf Sozialräumen umsetzen. Das Themenspektrum ist dabei sehr breit: von städtebaulichen bis hin zu sozial-integrative Maßnahmen sowie Projekte im Bereich Wohnen, Arbeiten, Umwelt und Klimaschutz.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen

Gruppenleitung für die Programmkoordination in den Bezirken Rodenkirchen, Porz und Kalk sowie Projektsteuerung und programmübergreifende Querschnittsthemen:  

  • Übernahme von Verantwortung für die Zielerreichung und Produktqualität
  • Gruppenleitung und Personalführung
  • Verantwortung für die Arbeitsschutzangelegenheiten im Aufgabenbereich im Rahmen der Personalverantwortung 

Folgende Aufgaben sind mit einem hohen Maß an Eigenverantwortlichkeit zu übernehmen:

  • Enge Kooperation mit den Fachämtern der Kölner Stadtverwaltung bezüglich der inhaltlichen und integrierten Ausrichtung der Konzepte und Umsetzung der Projekte
  • Ermitteln der Bedarfslagen bei den Bürgerdiensten, den Vertreterinnen und Vertretern der Stadtgesellschaft und den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort
  • Konzeptionierung von internen und externen Beteiligungsverfahren
  • Abstimmung der Konzepte mit Fördermittelgebern, zum Beispiel im Bereich des Europäischen Sozialfonds (ESF) und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
  • Erstellen von Vorlagen für die politischen Gremien
  • Präsentation von Konzepten in den Ausschüssen und bei den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort
  • Vorbereitung von Förderanträgen in Zusammenarbeit mit den Fachdienststellen
  • Vorbereitung der Ausschreibung von Maßnahmen, je nach finanziellem Umfang auch europaweit
  • Koordinierung der Umsetzung der Maßnahmen unter Anwendung von Zeit-Maßnahmen- und Finanzplanungen
  • Verfassen oder Beauftragung von Zwischen- und Evaluationsberichten und der Dokumentation abgeschlossener Projekte 

Wir erwarten von Ihnen

Vorausgesetzt wird:

  • Abschluss eines wissenschaftlichen Hochstudiums (TH-/TU-/Uni-Diplom, Master) im Bereich Stadt- und Regionalplanung, Raumplanung, Geographie, Architektur oder eines vergleichbaren Studienganges mit planerischer Ausrichtung
  • Bei Beamtinnen beziehungsweise Beamten zusätzlich die Befähigung für die Ämtergruppe des zweiten Einstiegsamtes der Laufbahngruppe 2 des technischen Dienstes (ehemals höherer technischer Verwaltungsdienst)

Hierüber sollten Sie verfügen:

Erforderlich für eine erfolgreiche Koordinationstätigkeit und konzeptionelle Arbeit sind fachliche und persönliche Kompetenzen wie

  • Erfahrungen in der konzeptionellen planerischen Arbeit
  • Praktische Erfahrungen in der Projekt- und Teamarbeit
  • Erfahrungen in der Begleitung von themen- und organisationsübergreifenden Prozessen
  • Erfahrungen im Handlungsfeld "Förderprogramme und Förderbedingungen"
  • Moderationstechniken/zielgerichtete Gesprächsleitung mit Ergebnisverantwortung
  • Eigenverantwortlichkeit und Zuverlässigkeit
  • Hohe Fähigkeit von adressatengerechter Kommunikation auf allen Hierarchie-Ebenen, auch bei kontroversen Standpunkten
  • Ergebnisorientiertes Arbeiten
  • Soziale und kommunikative Kompetenzen wie
    • Konfliktlösungstechniken
    • Fähigkeit zur Wertschätzung der Projektpartner / Dienstleistungsorientierung
    • Fähigkeit zur Impulsgebung

Daneben wird im Zusammenhang von Gremienarbeit und der Durchführung von Beteiligungsverfahren die Bereitschaft erwartet, die Arbeitszeit im Rahmen dienstlicher Belange im Einzel-/Ausnahmefall flexibel zu gestalten.

Wir bieten Ihnen

Die Stelle ist bewertet nach Besoldungsgruppe A 13 Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt nach dem Landesbesoldungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (LBesG NRW) (ehemals höherer Dienst) beziehungsweise nach Entgeltgruppe 13 TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst.

Die Eingruppierung erfolgt nach den tariflichen Regelungen.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 41 beziehungsweise 39 Stunden.  

Ihre Bewerbung

Weitere Auskunft erteilt Frau Fohlmeister, Telefon 0221 / 221-27021.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unter der Kennziffer 1202/17-08 bis zum 12. Januar 2018 an:

Stadt Köln
Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln

Der Bewerbervergleich erfolgt insbesondere aufgrund von Arbeitszeugnissen. Das Zeugnis für die derzeit ausgeübte Tätigkeit sollte nicht älter als zwei Jahre sein.

Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.

Die Stadt Köln hat sich selbst verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen - insbesondere MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) - zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und gebeten, sich zu bewerben.

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY – Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikates DIVERSITY.

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.