Im Dezernat für allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht ist eine Stelle als dezentrale Projektmanagerin beziehungsweise als dezentraler Projektmanager mit dem Schwerpunkt Changemanagement zur Umsetzung dezentraler Projekte im Zuge der Verwaltungsreform zu besetzen. Der Einsatz erfolgt im Rahmen einer Elternzeitvertretung für voraussichtlich ein Jahr.

Im Anschluss an die Elternzeitvertretung ist eine Beschäftigung beim Personal- und Verwaltungsmanagement der Stadt Köln beabsichtigt.

Die Stadtverwaltung Köln plant für die nächsten fünf Jahre eine tiefgreifende Reform ihrer Strukturen und Prozesse, um ihre Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Zu den Handlungsfeldern der Reform gehören die Zufriedenheit von Kunden, Bürgerinnen und Bürgern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Organisations- und Führungskultur, effiziente und ergebnisorientierte Prozesse, eine systematische und zielorientierte Steuerung sowie Innovationen.

Der Reformansatz sieht insbesondere vor, mit Changemanagement ein zentrales und flächendeckendes Reformelement zu etablieren. Die fachlich-sachliche Ebene (Projektmanagement) soll hierbei systematisch mit der "individuell-menschlichen" Ebene (Changemanagement) verknüpft werden.

Die Verantwortung für die einzelnen Veränderungsprojekte liegt im Rahmen einer bereichsübergreifenden Ausrichtung durch den Stadtvorstand in den Dezernaten mit ihren Ämtern, die sie dezentral ausrichten und umsetzen.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen

die operative und organisatorische Projektdurchführung und Projektkoordination verschiedenster dezentraler Veränderungsprojekte, insbesondere:

Planung: Durchführung von Situationsanalysen, Festlegung von Zielsetzungen,
Definition der Projektorganisation unter Beachtung des Changemanagements

Organisation: Festlegung von Projektabläufen, Ressourcenplanung   

Steuerung: Überwachung der Projektfortschritte und eventuell Gegensteuerung,
Zusammenarbeit der Projektbeteiligten forcieren, Vorbereitung und Moderation verschiedenster Projektsitzungen mit unterschiedlichen Akteuren, Erstellung von strukturierten Projektberichten  

Beratung und Begleitung der städtischen Fachbereiche in Veränderungsprozessen:
Einbindung der Führungskräfte in die Veränderungsprozesse, Kommunikation der Veränderungen,  Qualifizierung der Betroffenen, Mobilisierung der Projektbeteiligten,
Erhebung der Veränderungsschritte, fortlaufende Evaluierung

Wir erwarten von Ihnen

Vorausgesetzt wird:

Vorausgesetzt wird bei Beamtinnen und Beamten die Befähigung für die Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt des nichttechnischen Verwaltungsdienstes (ehemals gehobener Dienst). Tarifbeschäftigte müssen über einen erfolgreich abgeschlossenen Verwaltungslehrgang zwei (ehemals Angestelltenlehrgang zwei) verfügen.

Ebenso können sich Tarifbeschäftigte bewerben, die über ein erfolgreich abgeschlossenes betriebswirtschaftliches oder verwaltungswissenschaftliches Studium mindestens auf Bachelor-Niveau verfügen einhergehend mit einer mindestens zweijährigen Berufserfahrung in einer Projekttätigkeit

Hierüber sollten Sie verfügen:

  • Erfahrungen in einer kommunalen Verwaltung
  • überdurchschnittliche Innovationsfähigkeit und kreatives Denken sowie die Bereitschaft, organisatorische und technische Entwicklungen zu antizipieren
  • selbstreflexive Persönlichkeit
  • Bereitschaft, IT-gestützte Tools zur Steuerung von Projekten zu erlernen
  • überdurchschnittliches Verhandlungsgeschick, kooperative Gesprächsführung und Fähigkeit zur Moderation von Projektsitzungen und Arbeitsgruppen
  • überdurchschnittliche Konfliktfähigkeit
  • überdurchschnittliche Auffassungsgabe
  • ausgeprägtes analytisches Denkvermögen
  • wirtschaftliches und konzeptionelles Denken und Handeln
  • Engagement und Belastbarkeit sowie ein hohes Maß an Entschlossenheit
  • Überzeugungsvermögen und Durchsetzungskraft
  • Teamorientierung und Kommunikationsfähigkeit
  • ausgeprägte schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit sowie die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte adressatengerecht aufzuarbeiten

Wünschenswert sind:

  • Erfahrung im Changemanagement
  • Fachkenntnisse und Erfahrungen im Bereich Organisationsentwicklung, insbesondere zu Geschäftsprozessoptimierungen
  • Bereitschaft zur Tätigkeit als Ausbilderin und Prüferin beziehungsweise Ausbilder und Prüfer zur Abnahme der Praxisprüfung im Bachelor-Studiengang kommunaler Verwaltungsdienst

Wir bieten Ihnen

Die Stelle ist bewertet nach Besoldungsgruppe A12 Laufbahngruppe 2 LBesG NRW (Landesbesoldungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen) (ehemals gehobener Dienst) beziehungsweise Entgeltgruppe 11 der Entgeltordnung zum TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst).

Es handelt sich um ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis.

Die Eingruppierung erfolgt gemäß den tariflichen Regelungen.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 41 beziehungsweise 39 Stunden.

Ihre Bewerbung

Weitere Auskunft erteilen Frau Ziegenhan, Telefon 0221 / 221-31005 und Frau Blättermann, Telefon 0221 / 221-31002. Wenn Sie diese interessante, vielseitige Tätigkeit in verantwortungsvoller Position gestalten möchten, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den erforderlichen Nachweisen bis zum 23. Februar 2018 unter der Kennziffer 75/18-02 an:

andrea.ziegenhan@stadt-koeln.de

Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.

Die Stadt Köln hat sich selbst verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen – insbesondere MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) - zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und gebeten, sich zu bewerben.

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY - Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikates DIVERSITY.

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.