Bei der Stadtverwaltung Köln ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle der Amtsleiterin beziehungsweise des Amtsleiters der Personal- und Innovationsberatung zu besetzen.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen

Köln ist als größte Stadt in Nordrhein-Westfalen und viertgrößte Stadt Deutschlands eine dynamisch wachsende Metropole mit überregionaler Bedeutung im Herzen Europas. Die Stadtverwaltung mit ihren 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern muss den Anforderungen der wachsenden Stadt gerecht werden.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat aus diesem Grund eine Verwaltungsreform auf den Weg gebracht, die in den kommenden fünf Jahren umgesetzt wird. Im Mittelpunkt stehen hierbei fünf definierte Handlungsfelder:

  • Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden sowie Bürgerinnen und Bürger
  • effiziente und ergebnisorientierte Prozesse
  • systematische und zielorientierte Steuerung
  • Organisationskultur, Führung und Beschäftigtenzufriedenheit
  • Innovation

Eine solche Reform kann nur gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als wichtigster Ressource gelingen. Es gilt, ein Changemanagement als flächendeckendes Reformelement zu etablieren, um mit den Verunsicherungen der Beschäftigten konstruktiv umgehen zu können.

Der Personal- und Innovationsberatung als Serviceeinheit und Impulsgeber kommt als Motor dieser Reform eine besondere Bedeutung zu. Das Amt befindet sich derzeit in einem Neugestaltungsprozess, um sich zukunftsorientiert auszurichten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu begeistern, ihre Fachkompetenzen zu nutzen und weiterzuentwickeln und den innerstädtischen wie auch interkommunalen Veränderungs- und Kooperationsprozess zu gestalten und zu begleiten. Die grundsätzlichen Entscheidungen zur Neuorganisation sind getroffen worden und werden nun Schritt für Schritt umgesetzt.

Hierfür werden der Servicegedanke sowie das Verständnis als Dienstleister weiterentwickelt und als kooperative Handlungsweisen in die Verwaltung nachhaltig eingeführt. Neben dem Auf- und Ausbau zielgruppengerechter Servicebereiche wie der Personalbetreuung wird ein Bewerbercenter als Visitenkarte für die Arbeitgeberin Stadt Köln eingerichtet. Die Aufgabenwahrnehmung und die Schnittstellen zu den Fachämtern werden geprüft und neu definiert. Ziel ist es, die Fachdienststellen zu stärken, indem Entscheidungsbefugnisse delegiert und damit innere Prozesse verkürzt werden. Gleichzeitig sollen Controlling- und Steuerungssysteme aufgebaut werden.

Die zukünftige Ausrichtung wird sich stärker darauf fokussieren, Zukunftstrends zu antizipieren und hieraus konkrete Handlungsfelder zu generieren.

Die Handlungsschwerpunkte Demografische Entwicklung, Aufgabenzuwachs und die hierfür erforderliche Personalgewinnung, Fachkräftemangel, Neue Arbeits- und Lebensmodelle, Digitale Transformation und Kommunale Gestaltungsfreiheit sind vorausschauend aufzugreifen und voranzutreiben.

Eine weitere wichtige Aufgabe ist die sich aus der Neuausrichtung ergebenden Ziele und Verfahren nachhaltig in das Verwaltungshandeln zu implementieren.

Die Präsenz in städtischen, politischen und externen Gremien ist selbstverständlicher Teil der Aufgabenwahrnehmung. Die Amtsleitung ist zudem verantwortlich für Arbeitsschutzangelegenheiten im Aufgabengebiet.

Die Stadt Köln sucht für diese Aufgabe eine kreative, dynamische, umsetzungsstarke Persönlichkeit mit realistischem Blick für das Umsetzbare.

Wir erwarten von Ihnen

Vorausgesetzt wird:

Voraussetzung bei Beamtinnen und Beamten ist die vorhandene Befähigung für den höheren nichttechnischen Verwaltungsdienst sowie eine langjährige leitende Tätigkeit in einem entsprechenden Aufgabengebiet des höheren Dienstes.

Für Beschäftigte (ehemals Angestellte nach BAT) ist eine langjährige leitende Tätigkeit in einem entsprechenden Aufgabengebiet der öffentlichen Verwaltung analog des höheren Dienstes Voraussetzung.

Hierüber sollten Sie verfügen:

  • nachgewiesene Führungskompetenz
  • zielorientiertes und wertschätzendes Führungsverständnis
  • fundierte Erfahrungen in der Personalgewinnung und –entwicklung
  • Fähigkeit, gewonnene Erkenntnisse in innovative und zukunftsorientierte Planung, Entwicklung und Organisation umzusetzen
  • besondere Bereitschaft, sich der Belange der Beschäftigten anzunehmen (zum Beispiel in dem die Ziele der Inklusionsvereinbarung forciert werden)
  • innovatives Dienstleistungsverständnis
  • ausgeprägte Verhandlungskompetenz

Wir bieten Ihnen

Die Stelle ist bewertet nach Besoldungsgruppe B 2 nach dem Landesbesoldungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (LBesG NRW) beziehungsweise AT Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD).

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 41 beziehungsweise 39 Stunden.

Ein zeitliches Engagement auch über die Regelarbeitszeit hinaus wird erwartet.

Eine Beschäftigung in Teilzeit ist im Rahmen der dienstlichen Belange möglich.

Ihre Bewerbung

Weitere Auskunft erteilt Ihnen Herr Stadtdirektor Dr. Stephan Keller, Telefon 0221 / 221-31000 oder seine Persönliche Referentin Frau Ziegenhan, Telefon 0221 / 221-31005.

Wenn Sie diese interessante, vielseitige Tätigkeit in verantwortungsvoller Position gestalten möchten, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den erforderlichen Nachweisen bis zum 9. Juni 2017 unter Angabe der Kennziffer 413/17 an:

Stadt Köln
Dezernat I - Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht
Obenmarspforten 21
50667 Köln

Die Stadt Köln fördert die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begrüßt deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.

Die Stadt Köln hat sich selbst verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und gebeten, sich zu bewerben.

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY - Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikates DIVERSITY.

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.