Neue Verkehrsführung zur Entlastung der Wohnstraßen

© Stadt Köln
Maßnahmen des Verkehrsversuchs

Durch Änderungen der Verkehrsführung möchten wir die Autofahrerinnen und Autofahrer in den Stadtteilen Bayenthal und Marienburg so lenken, dass die Belastung für die dort wohnenden Bürgerinnen und Bürger verringert wird.

Der "Arbeitskreis Marienburg", bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung, der Bezirksvertretung Rodenkirchen, des Bürgervereins Köln-Bayenthal-Marienburg e. V. sowie mehrerer Interessensgemeinschaften, hat verschiedene Planungsvarianten entwickelt. Die Bezirksvertretung Rodenkirchen und der Verkehrsausschuss haben zunächst eine Konsensvariante als Verkehrsversuch beschlossen.

Die endgültigen Auswertungen aus allen Untersuchungen, Analysen und Diskussionen werden den Gremien nun zur Entscheidung vorgelegt. Über das Ergebnis werden wir Sie zu gegebener Zeit informieren. 

 

 

Der Verkehrsversuch im Überblick

Der Verkehrsversuch ist seit dem 15. September 2016 in der praktischen Umsetzung. Wir haben die Verkehrsentwicklung in den beiden Stadtteilen und auf den Straßen des übergeordneten Verkehrsnetzes seitdem laufend untersucht und Anpassungen vorgenommen. Im Februar 2018 haben wir Sie hierüber bei einer Veranstaltung informiert. Die Auswertung des Verkehrsversuchs einschließlich bereits vorgenommener und geplanter Anpassungen stellen wir Ihnen hier zur Verfügung.

Grundlagen des Verkehrsversuchs
PDF, 1681 kb
Auswertungen der Verkehrszählungen, Teil 1
PDF, 1573 kb
Auswertungen der Verkehrszählungen, Teil 2
PDF, 125 kb
Auswirkungen der Maßnahmen auf die Erreichbarkeit
PDF, 1913 kb
Simulation und durchschnittliche Tagesverkehre
PDF, 1539 kb
Maßnahmen, Anpassungen und Wirkungsanalysen, Teil 1
PDF, 5639 kb
Maßnahmen, Anpassungen und Wirkungsanalysen, Teil 2
PDF, 2512 kb
Maßnahmen, Anpassungen und Wirkungsanalysen, Teil 3
PDF, 1719 kb
Erneuerung der Signalisierung südliche Gürtelstrecke, Teil 1
PDF, 499 kb
Erneuerung der Signalisierung südliche Gürtelstrecke, Teil 2
PDF, 1417 kb
Bürgerinitiativen
PDF, 201 kb

Welche Änderungen sind zu beachten?

  • Eine direkte Abbiegemöglichkeit vom Bayenthalgürtel in die Goltsteinstraße wurde geschaffen.
  • Auf der Konrad-Adenauer-Straße wurde kurz vor dem Knotenpunkt Konrad-Adenauer-Straße/Militärringstraße/Leyboldstraße die Aufteilung der Fahrspuren geändert in eine Geradeaus-/Linksabbiegespur und eine Rechtsabbiegespur auf die Militärringstraße.
  • Eine Einfahrt vom Militärring in den Schillingsrotter Weg wurde verhindert.
  • Von der Leyboldstraße und vom Schillingsrotter Weg darf nur noch nach rechts auf die Militärringstraße in Richtung Verteilerkreis Süd abgebogen werden.
  • Von der Lindenallee darf nur rechts auf die Bonner Straße in Richtung Norden (Raderberggürtel) abgebogen werden. Von der Bonner Straße darf nur rechts in die Lindenallee eingebogen werden. 
  • Die Durchfahrt auf der Straße Am Südpark von der Pferdmengesstraße kommend wurde in Höhe Hausnummer 17 gesperrt. Autofahrerinnen und Autofahrer können an dieser Stelle wenden. Für den Radverkehr ist die "unechte Einbahnstraße" in beide Richtungen frei. 

Ziele des Verkehrsversuchs

Vorrangiges Ziel der Neuerungen ist die Reduzierung des Durchgangsverkehrs auf den von Süden nach Norden verlaufenden Strecken:

  • Konrad-Adenauer-Straße, Leyboldstraße, Pferdmengesstraße, Goltsteinstraße
  • Schillingsrotter Weg, Schillingsrotter Platz, Am Südpark, Pferdmengesstraße, Goltsteinstraße

Dort sind in den Morgenstunden sowie in Gegenrichtung zur abendlichen Hauptverkehrszeit einige Autofahrerinnen und Autofahrer unterwegs, die lediglich die Stadtteile Marienburg und Bayenthal durchkreuzen, um ihre Ziele in Richtung Innenstadt oder im Kölner Süden zu erreichen. Dieser Verkehr soll auf das übergeordnete Straßennetz von Militärringstraße, zum Teil Bonner Straße, Schönhauser Straße und Gustav-Heinemann-Ufer verlagert werden.

Außerdem wollen wir die beiden Stadtteile vor eventuellem zusätzlichem Verkehr schützen, der durch die Baumaßnahmen auf der Bonner Straße im Zusammenhang mit der 3. Baustufe Nord-Süd Stadtbahn verursacht werden könnte.

Haben Sie Fragen?

Wenn Sie Fragen zu dem Verkehrsversuch haben, können Sie uns unter der Telefonnummer 0221 / 221-27165 gerne anrufen.