Mit der Umgestaltung des Kurt-Hackenberg-Platzes wird ein qualitativ hochwertiger Aufenthaltsraum geschaffen. Die Bepflanzung in der Platzmitte ermöglicht eine Abgrenzung zum Verkehrsgeschehen im angrenzenden Straßenraum und lädt zum Flanieren und Verweilen ein. Der Trinkbrunnen inmitten des "Stadtgartens" und die Sitzelemente aus Naturstein erhöhen die Aufenthaltsqualität in diesem zentralen Innenstadtbereich. Für die Planungen des Platzes zeichnete sich das Büro Vogt Landschaftsbau GmbH verantwortlich.

Stand der Baumaßnahmen

Die Erneuerung der anliegenden Gehwege und Fahrbahnen ist erfolgt. Noch in diesem Jahr sollen die Pflasterarbeiten auf dem Platz beendet werden. Die für die Platzfläche vorgesehenen Gestaltungselemente Trinkwasserbrunnen und Sitzgelegenheiten werden nach Karneval 2018 nutzbar sein. Zu Beginn der Pflanzperiode werden die Bäume gepflanzt.

© Stadt Köln
Stand März 2017
© Stadt Köln
Stand Dezember 2017
© Vogt Landschaftsbau GmbH
Visualisierung Kurt-Hackenberg-Platz

Details zur Maßnahme

Die Platzfläche des Kurt-Hackenberg-Platzes wird mit Grauwacke in drei verschiedenen Färbungen (rötlich, grau und bräunlich) gepflastert. Die Grauwacke entstammt einem Steinbruch im Oberbergischen Kreis. Neben dem Trinkwasserbrunnen, der das Herz des Platzes bilden wird, werden Bänke ebenfalls aus Grauwacke errichtet, die aus Blöcken in unterschiedlichen Höhen entstehen. Auf der Platzfläche werden zahlreiche Bäume gepflanzt. Eine schlichte Beleuchtung rundet den einladenden Charakter des Platzes ab.

Die Kosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf insgesamt rund 3,7 Millionen Euro. Sie wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen des Bundesprogramms Nationale Projekte des Städtebaus gefördert. Die Sanierung ist Bestandteil des städtebaulichen Masterplans Innenstadt sowie ein Teilprojekt der "Via Culturalis".

Kurt Hackenberg

Der Platz ist dem ehemaligen Kölner Kulturdezernenten Kurt Hackenberg (geboren 1914 in Barmen, gestorben 1981 in Köln) gewidmet. Hackenberg studierte Germanistik, Geschichte, Theater- und Zeitungswissenschaften sowie Kunstgeschichte an den Universitäten Bonn und Köln. Nachdem er in verschiedenen Redaktionen als Journalist tätig war, wurde Hackenberg 1955 vom Rat zum Beigeordneten für Kultur gewählt. Als einflussreicher Dezernent förderte und lenkte er bis 1979 die kulturellen Geschicke in Köln. Der Nachlass von Kurt Hackenberg befindet sich im Historischen Archiv.

Downloadservice und weitere Informationen

Kurt-Hackenberg-Platz - Bauabschnitte
PDF, 146 kb
Via Culturalis Verkehrsführungskonzept Altstadt Städtebaulicher Masterplan für Köln

Haben Sie Fragen?

Wenn Sie Fragen zum Bauablauf haben, können Sie uns montags bis freitags unter der Telefonnummer 0221 / 221-27099 gerne anrufen.