In den letzten Jahrzehnten haben sich die Stadttauben so zahlreich vermehrt, dass sie von vielen Bürgerinnen und Bürgern mehr und mehr als Problem empfunden werden.

Auslöser dieser Entwicklung ist unter anderem auch das große künstliche Nahrungsangebot, das sich den Tauben in der Stadt bietet. Ob fressbare Abfälle oder regelmäßige Fütterungen durch vermeintliche Tierfreundinnen und Tierfreunde - der Tisch ist reichlich gedeckt!

Welche Probleme entstehen durch Tauben?

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  • Taubenschwärme hinterlassen große Mengen an Taubenkot. Dieser führt zu Verunreinigungen an Gebäuden, Fassaden sowie Plätzen und verursacht hohe Reinigungskosten.
  • Von ausgelegtem Futter werden auch Ratten angezogen.
  • Eine hohe Populationsdichte schadet den Tauben selbst. Stress, Krankheiten und Parasitenbefall nehmen bei den Tieren zu. Da Tauben keine natürlichen Feinde in der Stadt haben, überleben auch kranke Tiere und übertragen untereinander Krankheiten.
  • Im Gegensatz zum natürlichen, abwechslungsreichen Futter rufen die ausgestreuten einseitigen Futtermittel oft Mangelerscheinungen bei Tauben hervor.
  • Das reiche Futterangebot und das Stadtklima ermöglichen Tauben die Fortpflanzung das ganze Jahr über. Da die Tiere häufiger als normal brüten, ziehen sie schwache Jungtiere auf, die nach kurzer Zeit verenden.

Deswegen: Taubenfütterungsverbot!

Nach § 19 Absatz 1 in Verbindung mit § 33 Absatz 1 Nummer 34 der Kölner Stadtordnung - Taubenfütterungsverbot - in der Fassung vom 29. Januar 2017 wird das Füttern, Auslegen oder Anbieten von Futter für verwilderte Haustauben oder Wildtauben mit 35 bis 1.000 Euro geahndet.

Kölner Stadtordnung

Zuständige Dienststellen

Amt für Öffentliche Ordnung Umwelt- und Verbraucherschutzamt